"Kein Grund, solange es mir so gut geht, aufzuhören"
Sein Traum sei, dass einmal der Vorstieg als Einzel-Disziplin bei Olympia geklettert wird. Das ist frühestens 2028 in Los Angeles möglich. "Ich weiß nicht, ob ich das in meiner aktiven Karriere noch erlebe." Grundsätzlich mache ihm Klettern noch enorm viel Spaß. "Nicht nur das Klettern, sondern auch das harte Training, das Wettkämpfe machen - von dem her sehe ich keinen Grund, solange es mir so gut geht, aufzuhören. Paris ist ein super Ziel, auf das ich noch weiter hinarbeiten kann."
Und dass Sportklettern nun Olympia-Status hat, taugt Schubert ungemein. An Sommerspielen habe er freilich schon vorher immer Gefallen gefunden. "Ich bin ein extrem sportbegeisterter Mensch, habe immer schon die Spiele mitverfolgt", verriet der achtfache WM-Medaillengewinner. "Ich habe Usain Bolt gesehen, als er auf das Podium raufgeklettert ist. Dann selbst einmal so einer zu sein, der da raufklettert, das ist einfach ein Riesentraum, der in Erfüllung geht."
Das gilt es natürlich zu feiern, und damit wurde gleich im Olympischen Dorf begonnen. Als Schubert um 1.00 Uhr (Ortszeit) dort rund drei Stunden nach Ende des Bewerbs ankam, wurde er von einem großen Aufgebot des "Olympic Team Austria" in Empfang genommen. Schubert: "Das war echt eine tolle Überraschung. Einfach cool, dass so viele Leute wach geblieben sind und mir gratuliert haben." Zudem freute er sich über mehr als 100 Nachrichten auf WhatsApp sowie an die 1.000 auf Instagram.