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IOC sichert Verbände eine Finanzspritze zu

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IOC-Spitzenfunktionär John Coates sichert den Sportverbänden in der Corona-Krise die finanzielle Unterstützung des Internationalen Olympischen Komitees zu.

"Wir werden nicht abwarten und zusehen, wie die internationalen Verbände kollabieren. Wir werden ihnen helfen", sagt der Präsident der IOC-Koordinierungskommission für die Olympischen Spiele in Tokio.

Durch die Verlegung der Spiele ins Jahr 2021 und die weiteren Folgen der Corona-Pandemie würden der olympischen Bewegung, den Weltverbänden und den Nationalen Olympischen Komitees "erhebliche Kosten" entstehen, sagt Coates.

(Text wird unter dem Video fortgesetzt)

Derzeit prüfe das IOC den Umfang dieser finanziellen Folgen. "Wir werden die Kosten für die olympische Bewegung tragen", sagt der Australier Coates.

IOC-Präsident Thomas Bach hatte jüngst in einem Interview der "Welt am Sonntag" gemeint: "Für uns, das IOC, werden sich Zusatzkosten von mehreren Hundert Millionen Dollar ergeben, das lässt sich jetzt schon sagen."

Zeitplan bleibt 2021 gleich

Olympia 2021 soll dem gleichen Zeitplan folgen wie die eigentlich für dieses Jahr geplanten Spiele. Diesen Beschluss fassen die Koordinierungskommission des Internationalen Olympischen Komitees und die Organisatoren in einer Sitzung am Donnerstag.

Auf dieser Basis sollen auch die Wettkampfstätten wie ursprünglich geplant zur Verfügung stehen, heißt es in einer Mitteilung. Die Tokio-Organisatoren sollen nun mit den Inhabern der Arenen entsprechende Verhandlungen aufnehmen.

Die Sommerspiele in Tokio sollten eigentlich vom 24. Juli bis 9. August ausgetragen werden, waren jedoch wegen der Coronavirus-Pandemie auf das nächste Jahr verschoben worden.

Neuer Eröffnungstermin ist der 23. Juli 2021. Einen genauen Fahrplan für die Organisation und Austragung der Spiele wollen die Olympia-Macher bis Mai vorlegen. Dabei werde der Fokus auch auf die Reduzierung von Kosten gelegt, die durch die Verschiebung entstehen, so Coates.

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