Brasilien und Spanien im Fußball-Finale

Brasilien und Spanien im Fußball-Finale Foto: © getty
 

Das olympische Fußball-Turnier hat sein Traumfinale bekommen.

Am Samstag spielen Brasilien und Spanien in Yokohama um Gold. In den Halbfinali setzen sich die beiden Topfavoriten jedoch nur mit Mühe durch. Brasilien gewinnt am Dienstag in Kashima gegen Mexiko 4:1 im Elfmeterschießen. In 120 Minuten zuvor war kein Tor gefallen. Spanien besiegt Japan 1:0 nach Verlängerung. Marco Asensio von Real Madrid trifft in der 115. Minute mit einem Schlenzer.

Bei Brasilien, das vor fünf Jahren mit Superstar Neymar Olympia-Gold im heimischen Maracana-Stadion geholt hatte, avanciert Torhüter Santos zum Matchwinner. Der Keeper von Athletico Paranaense wehrt im Elfmeterschießen zwei Versuche der Mexikaner ab, während alle vier Brasilianer treffen.

"Im Olympia-Finale zu spielen, ist ein Traum", sagt Trainer Andre Jardine. "Auch wenn wir in den ersten 90 Minuten nicht gewonnen haben, wir haben mehr Risiko genommen." Der Sieg der "Selecao" war verdient. Die Brasilianer um Kapitän Dani Alves waren besser und hatten mehr Chancen. Die beste vergab Evertons Stürmer Richarlison, der Topscorer des Turniers, mit einem Kopfball an die Stange (82.).

Spaniens Held war der 25-jährige Asensio von Real Madrid. Das einstige Supertalent, dessen Entwicklung zuletzt ins Stocken gekommen war, entschied das Halbfinale gegen Japan in der 115. Minute mit einem sehenswerten Linksschuss aus der Drehung aus halbrechter Position. Asensio war erst kurz vor der Verlängerung eingewechselt worden.

Die Spanier entpuppen sich bei Olympia als Spezialisten der späten Tore: Im Viertelfinale gegen die Elfenbeinküste retteten sie sich dank eines Treffers in der Nachspielzeit in die Verlängerung, in der sie dann 5:2 gewannen. Und in der Vorrunde fiel der entscheidende Treffer beim einzigen Sieg (1:0 gegen Australien) auch erst neun Minuten vor dem Ende.

Mit Brasilien warte nun "eine Qualitätsmannschaft", stellte Abwehrspieler Eric Garcia fest. "Wir wissen, dass wir gegen eines der besten Teams hier spielen müssen, wenn wir die Goldmedaille gewinnen wollen."

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

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