TT-Wunderkind sorgt wieder für Sensation

Aufmacherbild Foto: © getty
 

Tomokazu Harimoto, das 13-jährige Tischtennis-Wunderkind aus Japan, sorgt wieder für Aufsehen.

Gemeinsam mit seinem nur drei Jahre älteren Doppelpartner Yuto Kizukuri besiegt er im Halbfinale der China Open die Weltmeisterpaarung Xu Xin/Fan Zhendong aus China 3:2 und spielt nun gegen seine Landsleute Jin Ueda/Maharu Yoshimura um den Titel beim Turnier der Platin-Kategorie, der höchsten World-Tour-Stufe.

Im Einzel steht er im Viertelfinale, wo er ebenfalls auf einen Japaner trifft: Koki Niwa.

Aufruhr bei den Chinesen

Im Zuge des Heimspiels der Tischtennis-Übermacht kommt es auch zu einer Protestaktion, die in ihrem Umfang in China beispiellos ist.

Nach der "Beförderung" von Herren-Cheftrainer Liu Guoliang, Einzel-Olympiasieger 1996 und -Weltmeister 1999, zu einem der 15 Vizepräsidenten des Verbandes, was allerdings realpolitisch eine Enthebung aus seinem Amt bedeutet, ziehen sich die chinesischen Spieler allesamt aus ihrem Heimturnier zurück.

Weltmeister und Olympiasieger Ma Long, Xu Xin und Fan Zhendong treten nicht zu ihren Achtelfinal-Partien an, womit ausgerechnet bei den China Open im Viertelfinale vier Japaner, zwei Deutsche, ein Koreaner und ein Hongkong-Chinese vertreten sind.

Da alle chinesischen Nationalteam-Spieler gleichzeitig Heeressportler sind, könnten nun drastische Maßnahmen folgen.



Textquelle: © LAOLA1.at

ÖVV stellt ein Drittel des Herren-Feldes in Baden

Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare