Neue Hoffnung für Amateursport?

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Sport Austria und die Sport-Dachverbände haben in der Pandemie mehrfach Vorstöße zur schrittweisen und verantwortungsvollen Öffnung des Amateur- und Freizeitsports unternommen.

Ihre Vorschläge und Konzepte wurden von der Regierung bisher nicht berücksichtigt. Ein Gipfelgespräch könnte nun eine Wende bringen. Sportminister Werner Kogler und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (beide Grüne) werden kommende Woche mit Vertretern des organisierten Sports beraten.

Unter Einbindung der Dach- und Fachverbände werde bereits an Sicherheitskonzepten für die Bereiche des Vereins-, Freizeit- und Gesundheitssports gearbeitet, teilte das Sportministerium am Donnerstag in einer Aussendung mit. Darüber soll es nun detaillierte Beratungen geben.

"Sportpolitik ist Gesundheitspolitik, denn Bewegung ist gut für Körper und Seele", erklärte Kogler. Er freue sich, nun einen "offenen Diskurs" darüber zu führen, unter welchen Bedingungen und mit welchen Konzepten schrittweise wieder mehr möglich gemacht werden könne. "Im ersten Schritt ist Training im Freien mit Abstand und unter Einhaltung von Präventionskonzepten unser Ziel. Für nächste Schritte werden auch großangelegte Tests eine zentrale Rolle spielen", meinte der Vizekanzler.

Sport-Austria-Präsident Hans Niessl hatte dem Gesundheitsminister erst am Montag nach den jüngsten Beschlüssen vorgeworfen, den Sport nicht als Gesundheitsfaktor zu berücksichtigen. Anschober erklärte nun in einer Aussendung, die "positive Wirkung von Sport auf die Gesundheit und Lebensqualität ist gerade in Zeiten der Pandemie besonders wichtig". Jedoch seien die Infektionszahlen noch sehr hoch und das Risiko wachse durch den steigenden Anteil der Mutationen mit einer höheren Ansteckungswahrscheinlichkeit. "Aber ich freue mich auf den Dialog mit den VertreterInnen des Sports und bin schon gespannt auf ihre Vorschläge und Öffnungskonzepte", sagte der Parteikollege Koglers.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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