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Schwimm-Weltverband lässt Russen und Belarussen mit Flagge zu

Die Regelung bestand zuletzt auch schon im Juniorenbereich.

Schwimm-Weltverband lässt Russen und Belarussen mit Flagge zu

Trotz des andauernden russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine dürfen russische und belarussische Schwimmer jetzt wieder offiziell für ihr Land an internationalen Wettbewerben teilnehmen.

Entsprechende Flaggen, nationale Symbole auf der Sportkleidung und die Hymnen sind wieder erlaubt, wie der Weltverband World Aquatics mitteilte.

Bei Athletinnen und Athleten im Juniorenbereich war dies bereits zuvor so gewesen. Nun gilt die Regelung auch für Erwachsene.

Bisher unter neutraler Flagge

Schon bei den Weltmeisterschaften 2025 in Singapur waren einige russische und belarussische Sportler, die ein bestimmtes Zulassungsprozedere durchlaufen hatten, wieder dabei gewesen. Sie mussten allerdings unter neutraler Flagge starten.

"Wir sind entschlossen, dafür zu sorgen, dass Schwimmbecken und Freiwasser weiterhin Orte bleiben, an denen Athleten aus allen Nationen in friedlichem Wettkampf zusammenkommen können", wird Husain Al Musallam, Präsident von World Aquatics, in der Mitteilung zitiert.

Dopingtests erforderlich

Um wieder an Veranstaltungen des Weltverbands teilzunehmen, müssen Sportlerinnen und Sportler aus Russland und Belarus zuvor vier aufeinanderfolgende Dopingproben mit einem negativen Ergebnis überstehen.

Zudem sollen Hintergrundüberprüfungen stattfinden. Die nächsten Schwimm-Weltmeisterschaften finden 2027 in Budapest statt.

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