Olympiasieger wohl bei Sturm auf Kapitol dabei

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Unglaublich, aber scheinbar wahr!

Wie unter anderem die "New York Times" berichtet, soll ein Olympiasieger am Sturm auf das Kapitol in Washington beteiligt gewesen sein. Im Brennpunkt der Spekulationen steht niemand geringerer als Ex-Schwimmstar Klete Keller.

Der mittlerweile 38-Jährige wurde laut Medienberichten in Videos bei den Ausschreitungen am Sitz des US-Kongresses identifiziert. Zu dieser Zeit soll er als Immobilienmakler in Colorado Springs tätig gewesen sein. Die Fach-Homepage "SwimSwam" gibt an, dass Keller in einer Jacke des Olympia-Teams von zumindest einem Dutzend Sportler aus dem Schwimm-Lager auf den Videos erkannt wurde. Keller selbst konnte aber nicht für eine Stellungnahme erreicht werden.

An der Ausübung von Gewalttaten sei Keller jedenfalls nicht gesehen worden. Nach Information der "New York Times" habe der fünffache Olympia-Medaillengewinner seine Konten in Sozialen Medien gelöscht, darin sollen viele Pro-Trump-Einträge zu sehen gewesen sein. Die US-Bundesanwaltschaft rechnet mit hunderten Strafverfahren wegen der Erstürmung des Kapitols. Bereits mehr als 170 Verdächtige seien identifiziert. Hunderte Anhänger des abgewählten Präsidenten Donald Trump sorgten für stundenlanges Chaos, zerstörten Inventar und bedrohten Personal, auch fünf Todesfälle wurden gemeldet.

Keller ist Olympia-Goldmedaillengewinner von 2004 und 2008, jeweils in der 4x200-Meter-Freistilstaffel zusammen mit Rekord-Olympiasieger Michael Phelps. Zudem krönte er sich in derselben Disziplin zum Doppel-Weltmeister 2005 und 2007. Bei der Kurzbahn-WM triumphierte er 2002 in Moskau über 200m-Freistil und über 4x100m-Freistil. Auch bei den Pan Pacific Swimming Championships staubte er 2006 in Victoria Gold über 200m-Freistil und 4x200m-Freistil ab.



Textquelle: © LAOLA1.at

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