Bolt schließt Start bei Olympia 2020 in Tokio aus

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Der schnellste Mann der Welt, Usain Bolt, geht es in Zukunft langsamer an. Ein Start bei Olympia 2020 in Tokio ist für den mittlerweile 30-jährigen Jamaikaner weiterhin kein Thema mehr.

"Das wird nicht passieren. Ich wüsste nicht, wie ich mich bis dahin motivieren sollte. Ich muss niemandem mehr etwas bewesen", so der neunmalige Olympiasieger zur "SportBild".

Sein Karriereplan sieht vor, sein letztes Rennen bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2017 in London zu bestreiten.

Kein passender Vergleich mit Phelps

Auch das Comeback von US-Schwimmstar Michael Phelps, der in Rio noch fünfmal Olympiasieger wurde, sei da kein Vorbild. "Sein Schwimmen kann man nicht mit meinem Laufen vergleichen", begründete Bolt.

"Schwimmen ist etwas Natürliches. Michael wird auch nach seinem Rücktritt weiter geschwommen sein. Aber 100 und 200 Meter Laufen, das ist nichts Natürliches", sagte der elfmalige Sprint-Weltmeister und Weltrekordler. "Wenn man einmal damit aufhört, dann fängt man nicht wieder an."

Einen Nachfolger als Superstar der Leichtathletik sieht Bolt nicht. "Wir haben einige Super-Athleten, auch bei mir hier in Jamaika", sagte der 30-Jährige.

"Aber ein Sieger zu sein, das reicht halt nicht. Man muss auch der Typ dafür sein, die Menschen unterhalten zu wollen, ihnen etwas Nähe zu schenken. Das ist typbedingt."


Le Schladi läuft 100 Meter:


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