Sensation! Ramil Guliyev ist der Bolt-Nachfolger

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Ramil Guliyev ist der erste 200-Meter-Weltmeister seit Tyson Gay im Jahr 2007, der nicht Usain Bolt heißt.

Der in Aserbaidschan geborene und für die Türkei startende 27-Jährige gewinnt sensationell bei der Leichtathletik-WM in London. Guliyev absolviert die 200 Meter in 20,09 Sekunden und entscheidet das Rennen gegen Shooting-Star Wayde van Niekerk, der über die 400 Meter Gold geholt hat, für sich. Van Niekerk hat nur zwei Hundertstel Rückstand.

Fast ex aequo, aber aufgrund des Fotofinish nur als Dritter kommt Jereem Richards aus Trinidad & Tobago ins Ziel.

US-Meister Ameer Webb enttäuscht als Fünfter, Isaac Makwala aus Botswana, Schnellster des Jahres mit einer Bestzeit von 19,77 Sekunden, wird in 20,44 Sekuden nur Sechster.

"Ich bin nicht geschockt, ich habe immer an mich geglaubt", sagt Guliyev nach der Sensation.

Über die 400-Meter-Hürden der Frauen feiert ein wenig überraschend die US-Amerikanerin Kori Carter in 53,07 Sekunden den Sieg vor Olympiasiegerin Dalilah Muhammad (53,50), der auf den letzten Metern ein wenig die Luft ausgeht. Die Jamaikanerin Ristananna Tracey holt Bronze (53,74).

Die tschechische Titelverteidigerin Zuzana Hejnova enttäuscht mit Rang vier in 54,20 Sekunden.

Auch beim Dreisprung der Herren bejubeln die USA einen Doppelsieg. Dominator Christian Taylor springt 17,68 Meter weit und holt Gold vor Will Claye (17,63) und dem Portugiesen Nelson Evora (17,19).

Textquelle: © LAOLA1.at

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