Cut über dem linken Auge behinderte Sturm stark
Schon ab der dritten Runde war Sturm vom Kampf gezeichnet, allerdings nicht durch einen Treffer von Szili.
Der Ringrichter wertete eine Aktion des Ungarn als versehentlichen Kopfstoß, der bei Sturm für einen Cut sorgte. Der Ex-Weltmeister boxte weiter in seiner typischen abwartenden und konternden Art, versuchte so, die Kontrolle über den Kampf zu bekommen.
Allerdings bekam sein Cutman die Blutung über dem linken Auge nur schwer gestoppt, die siebente Runde musste 38 Sekunden vor dem Ende unterbrochen werden. Erst mit dem Einverständnis des Ringarztes durfte Sturm den Kampf fortsetzen.
Szili deckte Sturm mit Schlagkombinationen ein
Szili wurde immer offensiver, bearbeitete Sturm mit wütenden Schlagkombinationen. Kurz vor Ende der achten Runde drang der Ungar mit einem Haken durch, Sturm wackelte erstmals bedenklich.
Entgegen Sturms Hoffnung wurde Szili in den Schlussrunden nicht müde und boxte seinen Stil bis zum Ende souverän durch. Schon zehn Sekunden vor dem Kampfende riss Szili triumphierend die Arme nach oben.