ÖHB-Team startet mit klarem Sieg

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Die erste Aufgabe beim "President's Cup" um die Plätze 25-32 bei der Handball-WM in Ägypten ist für das ÖHB-Nationalteam bewältigt: Österreich schlägt Marokko 36:22.

Die Nordafrikaner, die in einer Gruppe mit Portugal, Island und Algerien ohne Punkte blieben, können das Spiel anfangs offen gestalten - Österreich geht erstmals in der 11. Minute in Front. Bis zur Pause wird der Unterschied nicht eklatant, nach 30 Minuten steht es 17:14.

Danach wird der Klassenunterschied aber deutlich, Marokko geht zunehmends die Luft aus. Am Ende ist der österreichische Sieg nicht gefährdet, 14 Tore Vorsprung sprechen eine deutliche Sprache.

Nächster Gegner in der Vierergruppe ist am Freitag (18:00 Uhr) Chile, das seinerseits Südkorea zuvor 44:33 schlägt. Es gibt zwei Gruppen, der jeweilige Gruppensieger geht in das Spiel um Platz 25, der Zweite in jenes um Rang 27, der Dritte in jenes um Platz 29 und der Letzte in jenes um Rang 31.

Weitere Ausfälle fallen nicht auf

In Kairo muss Österreich gegen die Nordafrikaner nicht nur auf Kapitän Gerald Zeiner (Leiste), sondern auch Rückraum Dominik Schmid (Sprunggelenk) verzichten und büßt damit weitere Routine ein.

Dem und der Enttäuschung über die verpasste Hauptrunde zum Trotz präsentiert man sich über weite Strecken konzentriert und motiviert. Es dauerte aber etwas, bis Rot-Weiß-Rot gegen die beweglichen, offensiv deckenden Marokkaner ins Spiel findet.

Das 5:4 nach elf Minuten ist die erste Führung, spätestens nach einer Viertelstunde (8:6) ist der Zug für die zum großen Teil in diversen französischen Ligen engagierten Außenseiter im Prinzip abgefahren.

Schwächephase zwischen Ende erster, Anfang zweiter Halbzeit

Marokko bringt in dieser Phase im Angriff nur noch wenig zustande, scheitert meist daran, überhaupt Gefahr aufzubauen - schon gar nicht aus dem Rückraum. Nach einer 15:10-Führung lässt Österreich aber die letzte Konsequenz vermissen und verpasst es, den Vorsprung bis zur Pause klar auszubauen.

Auch der Start in die zweite Hälfte fällt nicht richtig überzeugend aus, Marokko bäumt sich noch einmal auf und kommt bis auf zwei Treffer (18:16/33.) heran, kämpft schließlich aber vor allem gegen schwindende Kräfte.

Österreich erweist sich als gnadenlos, kommt zu vielen einfachen Treffern (u.a. durch die beiden Goalies Florian Kaiper und Thomas Eichberger) und bringt die Partie gnadenlos zu Ende.

Wichtig für die Stimmung

"Nach drei Niederlagen war der Sieg sehr, sehr wichtig, auch für die Stimmung", meint Pajovic nach der Partie. "Unsere Abwehrleistung war heute sehr wichtig, da haben wir dann viele einfache Tore in zweiter Welle und im Gegenstoß gemacht. Ich hoffe, dass wir in zwei Tagen wieder mit der gleichen Leistung ins Spiel gehen."

Auch Flügel Sebastian Frimmel findet den Auftritt "im Großen und Ganzen sehr in Ordnung". Das Spiel sei aufgrund der aggressiven, offensiven Deckung der Marokkaner "nicht immer ganz einfach" gewesen, der Sieg "tut gut".

Das nächste Spiel gegen Chile werde "nicht einfach, da müssen wir Vollgas geben", betont Frimmel, mit neun Toren der beste Werfer an diesem Abend.

Textquelle: © LAOLA1.at

DHB-Team bangt nach Ungarn-Niederlage um WM-Viertelfinale

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