Die WM-Qualifikation sollte schon längst stattgefunden haben, wurde Ende 2020 aber verschoben. Nun stehen die ÖHB-Frauen seit Anfang Oktober bzw. einem halben Jahr ohne Spiel da.
Im Playoff warten härtere Gegner
Trotz dieser Tatsache und den beiden Ausfällen in der Starting Seven ist die Formation eines Stammes, speziell im Hinblick auf die Heim-EURO 2024, voll im Gange.
"Wir sind in dieser Konstellation schon einige Zeit zusammen, kennen uns dadurch auch besser", so Sonja Frey, die auch für die Verletzten starke Nachrückerinnen sieht.
"Auch wenn wir als Favorit in die Spiele gehen, treten wir mit großem Respekt an, nehmen den Kosovo und Italien sehr ernst. Der größte Fehler wäre, einen Gegner zu unterschätzen. Da kann man schnell sein blaues Wunder erleben."
Zudem werden die Spiele als erste Ernstfälle seit langer Zeit auch zur Probe für das Playoff, sollte es das ÖHB-Team einmal mehr dorthin schaffen. Dort wartet ein ungleich stärkerer Gegner: Russland, Montenegro, Slowenien, Schweden, Tschechien, Ungarn, Serbien, Deutschland, Rumänien oder Polen.
Nichtsdestotrotz: Die Chance auf eines der zehn WM-Tickets ist da. Der erste Schritt muss in der Südstadt gemacht werden.
Handball, WM-Qualifikation der Frauen, Phase 1:
Österreich - Kosovo: Freitag (19.3.), ab 18:05 Uhr LIVE auf LAOLA1
Kosovo-Italien: Samstag (20.3.), ab 17:50 Uhr LIVE auf LAOLA1
Österreich-Italien: Sonntag (21.3.), ab 16:25 Uhr LIVE auf LAOLA1