Klarer Favorit sind die Niederländerinnen, die zuletzt WM- (2017) und EM-Dritter (2018) geworden sind, nachdem sie zuvor sogar jeweils Silber (WM 2015 und EM 2016) gewonnen hatten. Auch die Spanierinnen, die WM-Bronze 2011 und EM-Silber 2014 geholt hatten, waren zuletzt ein WM- und EM-Dauergast. Das ÖHB-Team hat sich dagegen seit der WM 2009 für kein Großereignis mehr qualifiziert.
"Es ist eine schwere Gruppe, aber wir werden alles daran setzen, Platz zwei zu erreichen und uns damit für die EM zu qualifizieren. Aus Topf zwei hätten wir uns durchaus einen anderen Gegner (als Spanien, Anm.) gewünscht", betonte ÖHB-Sportdirektor Patrick Fölser nach der Auslosung.
"Wir nehmen es, wie es kommt, wissen natürlich, dass, wenn man aus Topf drei gezogen wird, man auf zwei absolute Topnationen trifft", lautete der Kommentar von Teamchef Herbert Müller. "Wir werden alles daran setzen eines der direkten Duelle (gegen Spanien, Anm.) für uns zu entscheiden. Holland ist der absolute Favorit, spielt unglaublich schnell, Spanien ist klein, quirlig und enorm angriffsstark."