Achtungserfolg für ÖHB-Frauen gegen Rumänien

 

Die ÖHB-Frauen schrammen in der EM-Qualifikation an einem Sensationssieg vorbei! Österreich muss sich gegen Rumänien in letzter Sekunde mit einer Punkteteilung begnügen - 33:33 (11:16).

Der EM-Vierte von 2018 zieht in der ersten Hälfte erwartungsgemäß davon, aber Rot-Weiß-Rot kommt wie ausgewechselt aus der Kabine. Mit einem Fünf-Tore-Lauf stellen die Gastgeberinnen von 12:17 auf 17:17, halten den Rückstand auch danach konstant bei einem Tor.

Ab 21:20 übernimmt das ÖHB-Team sogar das Zepter und zieht zwischenzeitlich auf drei Tore davon, aber der Vorsprung hält nicht: Sekunden vor Schluss fällt der Ausgleich durch Bianca Bazaliu.

Rumänien, das ohne der vierfachen Welthandballerin Cristina Neagu antreten musste, ist damit weiterhin seit 15 Jahren gegen Österreich ungeschlagen. Dennoch sind die Chancen auf eine Qualifikation für die Endrunde vorerst intakt, dafür ist Platz zwei in der Vierergruppe nötig - mit zwei Siegen in den Pflichtaufgaben gegen die Färöer und einer Überraschung in Rumänien wäre das in Reichweite.

Teamchef Müller trauert dem möglichen Sieg nach. "Es ist so ärgerlich. Wir haben es in der zweiten Hälfte gedreht, aber es waren ein, zwei technische Fehler zu viel. Die Mädels haben alles probiert, ein Punkt gegen Rumänien ist ein fantastisches Ergebnis, doch ich denke, wir hätten den Sieg verdient gehabt", erklärt Müller im ORF-Interview.

Wenig später erfährt der Deutsche, dass seine Truppe bei der WM vom 2. bis 19. Dezember in Spanien in Gruppe H auch auf die argentinische Auswahl trifft, die am Sonntag die Süd- und Zentral-Amerika-Meisterschaft auf Platz zwei hinter Brasilien beendet.

"Es ist keine Überraschung. Wir haben das genau so erwartet. Argentinien war klar, dass sie zu uns kommen werden, Brasilien ist da wesentlich stärker. Von da her ist es eine Gruppe, in der wir mit etlichen Mannschaften auch auf Augenhöhe fighten können, und das wollen wir annehmen", sagt Müller.

Österreich trifft damit bei der WM am 2. Dezember auf China, das eine Wildcard erhielt, am 4. Dezember auf Argentinien und am 6. Dezember auf Gastgeber Spanien. Gelingt der Einzug in die Hauptrunde, verbleibt man in Torrevieja und spielt am 8., 10. und 12. Dezember gegen die Top drei aus Gruppe G.

Der President's Cup der jeweiligen Gruppenletzten wird in Lliria von 8. bis 13. Dezember ausgetragen, plus dem jeweiligen Platzierungsspiel am 15. Dezember.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

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