Tiger Woods verpasst Tour Championship

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Schlechte Nachrichten für Tiger Woods. Der Golf-Superstar verpasst beim FedExCup die Qualifikation für die abschließende Tour Championship.

Der 43-Jährige, der das Saisonfinale in Atlanta im vergangenen Jahr noch gewinnen konnte, beendet die BMW Championship in Medinah/Illinois mit insgesamt sieben Schlägen unter Par und schafft es damit nicht in die Top 30, die am Wochenende um eine Siegprämie von 15 Millionen Dollar spielen.

"Bei manchen Turnieren habe ich nicht so gut gespielt, wie ich gerne gewollt hätte", erklärt Woods. "Aber ich habe das grüne Jackett." Der nächste geplante Einsatz für den Amerikaner findet im Oktober in Japan statt, das neue Event der PGA-Tour ist bereits Teil der Saison 2019/20.

Der 26-jährige US-Golfprofi Justin Thomas hat am Sonntag das zweite Turnier der diesjährigen FedExCup-Finalserie gewonnen. Der Sieger der PGA Championship 2017 spielte zum Abschluss eine 68er-Runde auf dem Par-72-Kurs des Medniah Country Club vor den Toren Chicagos und sicherte sich mit insgesamt 263 Schlägen den Sieg bei der BMW Championship.

Für seinen zehnten Sieg auf der US-Tour erhielt Thomas ein Preisgeld in Höhe von 1,66 Millionen Dollar (1,50 Mio. Euro). Zudem übernahm der 26-Jährige auch die Führung im FedExCup-Ranking.

Den zweiten Platz in Medinah belegte sein Landsmann Patrick Cantley (266). Mit einer starken 63er-Runde holte sich der Japaner Hideki Matsuyama (268) noch den dritten Platz. Superstar Tiger Woods (281) beendete das mit 9,25 Millionen Dollar dotierte Turnier dagegen nur auf dem geteilten 37. Platz und verpasste damit das letzte Turnier der hoch dotierten Serie in dieser im East Lake Golf Club von Atlanta, wo es für die Top 30 um den 15-Millionen-Dollar Jackpot geht. In der maßgeblichen FedExCup-Wertung landete Woods nur auf dem 42. Platz.

Woods: "Wäre schön gewesen, dorthin zurückzukehren"

Im Vorjahr hatte der 15-fache Major-Turnier-Gewinner aus den USA beim Tour-Finale in Atlanta noch triumphiert und damit sein großartiges Comeback nach einer langwierigen Rückenverletzung gekrönt. "Letztes Jahr war für mich ein ganz besonderer Moment, und es wäre schön gewesen, dorthin zurückzukehren", meinte Woods, "aber ich werde mir die Burschen im Fernsehen ansehen".

Trotz der verpassten Finalteilnahme zog der Kalifornier eine positive Saison-Bilanz. Vor allem der Gedanke an seinen fünften Masters-Sieg Anfang April in Augusta zauberte ein Lächeln in sein Gesicht. "Es war etwas ganz Besonderes, meinen 15. Major-Titel zu gewinnen und zum fünften Mal das Green Jacket zu bekommen", betonte der ehemalige Weltranglistenerste. "Die restlichen Turniere habe ich nicht so gut gespielt, wie ich es wollte. Aber am Ende des Tages bin ich derjenige mit den fünf grünen Jackets."

In der Weltrangliste führt weiter Brooks Koepka vor seinem US-Landsmann Dustin Johnson sowie dem Nordiren Rory McIlroy. Der Burgenländer Bernd Wiesberger verbesserte sich um einen Rang und ist nun 41., der Wiener Sepp Straka machte drei Plätze gut und ist aktuell 181. Den größten Sprung nach vorne machte aber der Steirer Matthias Schwab, der mit seinem fünften Rang in Prag von der 235. auf die 211. Position vorstieß.

Textquelle: © LAOLA1.at

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