Packers bleiben voll im Playoff-Rennen

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Die NFL-Woche 15 bringt Würze in den Kampf um die Playoffs.

Die Green Bay Packers (8-6) geben bei den Chicago Bears (3-11) eine 17-Punkte-Führung im vierten Quarter aus der Hand, mit dem letzten Drive und einem 60-Yard-Pass von Rodgers (19/31, 252 Yards, 0 TD) auf Nelson bringen sie sich aber in Field-Goal-Range. Kicker Crosby verwertet zum 30:27.

Chicago-Notfall-Quarterback Barkley erwirft starke 362 Yards und 2 Touchdowns, aber verliert einen Fumble und wirft drei Interceptions.

Bei den "Cheeseheads" ist Running Back Montgomery Mann der Partie mit 162 Yards und 2 Touchdowns.

Für Green Bay ist es ein wichtiger Sieg im Kampf um die Postseason. Die NFC-North-Leader Detroit Lions (9-5) verlieren bei den New York Giants (10-4) 6:17 und liegen zwei Spieltage vor Schluss nur mehr ein Spiel vor den Packers, müssen allerdings noch den schweren Gang zu den Dallas Cowboys antreten und haben zudem noch ein direktes Duell mit dem NFC-North-Rivalen offen.

Harter Kampf um die AFC South

Für die Minnesota Vikings (7-7) rücken die Playoffs hingegen in weite Ferne, sie gehen daheim gegen die Indianapolis Colts (7-7) trotz der Rückkehr von Star-RB Peterson (nur 22 Yards) 6:34 unter und sind - neben einem Sieg in Green Bay kommendes Wochenende - wohl auch schon auf Schützenhilfe angewiesen.

Für Indianapolis ist es ein überlebenswichtiger Erfolg, denn auch die Lage in der AFC South spitzt sich zu.

Die Tennessee Titans (8-6) überraschen bei den Kansas City Chiefs (10-4), drehen einen 7:17-Rückstand in den letzten Minuten und gewinnen beim bisherigen AFC-West-Leader dank eines Field Goals von Kicker Succop aus 53 Yards mit auslaufender Uhr 19:17.

Für Kansas City eine empfindliche Niederlage im Kampf gegen Oakland um die Krone ihrer Division, die mit hoher Wahrscheinlichkeit ein First-Round-Bye einbringt.

Die Houston Texans (8-6) entgehen einer Blamage gegen die Jacksonville Jaguars (2-12), holen ebenfalls einen Zehn-Punkte-Rückstand im letzten Quarter auf und retten vor eigenem Publikum ein 21:20 über die Runden.

Tennessee führt die Division vor Houston (gleicher Record) an, Indianapolis liegt aber nur ein Spiel dahinter.

Keine Schützenhilfe für die Steelers

Die Pittsburgh Steelers (9-5) haben bei den Cincinnati Bengals (5-8-1) unerwartet hart zu kämpfen. Da das Heimteam in der zweiten Halbzeit zu keinen Punkten mehr kommt, reicht es schlussendlich doch zum 24:20-Sieg, der weiterhin die Führung in der AFC North bedeutet.

Die Verfolger Baltimore Ravens (8-6) kommen nämlich zu einem glücklichen Sieg über die Philadelphia Eagles (5-9), die - ohne Playoff-Chancen - mit auslaufender Uhr nach einem Touchdown auf den Prestige-Sieg gehen und eine Two-Point-Conversion in den Sand setzen, statt sich mit dem Extrapunkt in die Overtime zu retten - 27:26 zugunsten Baltimores.

Damit kommt es kommenden Sonntag zum womöglich vorentscheidenden Duell zwischen Ravens und Steelers.

Die Cleveland Browns (0-14) steuern unaufhaltsam auf eine sieglose Saison zu und bleiben bei den Buffalo Bills (7-7) ohne Chance - 13:33.


Textquelle: © LAOLA1.at

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