Draft: NFL-Boss Roger Goodell bleibt hart

Aufmacherbild Foto: © getty
 

The show must go on.

Trotz der Coronavirus-Krise bleibt die NFL hart und hält am Termin für den diesjährigen Draft fest. Dieser ist für 23. bis 25. April angesetzt.

In einer an die 32 Teams versendeten Botschaft erklärt Commissioner Roger Goodell, dass man keine Absicherung habe, dass die Bedingungen an einem anderen Termin signifikant besser sein würden als aktuell.

Zudem betont der NFL-Boss: "Außerdem glaube ich, dass der Draft einen positiven Effekt auf die Teams, unseren Fans und das ganze Land haben kann."

Kein Event

Aus dem eigentlich geplanten großen Event, das die Wahl der besten College-Spieler durch die NFL-Teams normalerweise begleitet, in Las Vegas wird aber nichts.

Wie und wo genau der Draft über die Bühne gehen soll, ist noch unklar. Erwartet wird eine TV-Show ohne Live-Publikum und ohne Anwesenheit der ausgewählten Spieler und deren Familien.

Es werde eine den Umständen entsprechende TV-Ausstrahlung geben, hieß es in der Mitteilung von Goodell an die Klubs. Im Draft dürfen die schlechtesten Teams als erstes auswählen und sollen so Zugriff auf die besten Spieler bekommen. So versucht die NFL ein Gleichgewicht zu wahren.

NFL spendet 35 Millionen Dollar

Abseits vom Draft hat die NFL nach eigenen Angaben inzwischen mehr als 35 Millionen Dollar (31,87 Mio. Euro) für von der Coronavirus-Pandemie betroffene Menschen gespendet.

Das Geld, das von Spielern, Besitzern, Teams und der NFL-Stiftung kam, ging demnach an zahlreiche Hilfsorganisationen, darunter das Amerikanische Rote Kreuz und Dienste, die Menschen mit Essen versorgen.

Zudem veröffentlichte die nordamerikanische Profiliga Videos von Mitgliedern aller 32 NFL-Mannschaften, die ihre Mitbürger aufforderten, zu Hause zu bleiben und so die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

Leipzig: PSG-Talent Tanguy Kouassi als Erbe von Dayot Upamecano?

Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare