Doppler: "Schreiben unser Sommer-Märchen"

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Das Beach-Märchen geht weiter! Clemens Doppler und Alex Horst ziehen bei der Beachvolleyball-WM in Wien ins Semifinale ein und bringen die Donauinsel zum Kochen.

In einem Spiel auf höchstem Niveau setzen sich die Österreicher gegen Piotr Kantor und Bartos Losiak (POL) denkbar knapp mit 31:33, 21:18, 15:11 durch.

Im dritten Satz sorgt Doppler mit zwei Blocks für eine Vorentscheidung. Die Polen kommen nochmals etwas heran, aber getragen von 10.000 Fans macht das ÖVV-Duo den Sack zu. Doppler verwandelt den 2. Matchball!

Gegner im Semifinale am Sonntag sind die Russen Krasilnikov/Liamin. Das Spiel findet um 11 Uhr statt.

Ein vorweggenommenes Finale

Der erste Satz ist ein echter Beach-Krimi. Die Führung wechselt mehrmals, den ersten Satzball haben die Österreicher. Diesen können sie, wie sieben weitere, nicht nutzen. Bei 27:27 holen sich die Polen den Vorteil und verwandeln letztlich ihren 7. Satzball mit einem Netzroller-Ass.

Im zweiten Satz gehen Doppler/Horst mit 6:3 in Führung, die Polen können aber schnell ausgleichen. Mit einem Netzroller-Ass und einem Block von Doppler holen sich die Österreicher wieder einen Vorteil, geben den nicht mehr aus der Hand und gleichen aus.

Im dritten Satz sorgt Doppler mit zwei Blocks früh für einen Vorsprung, dazu leisten sich die Polen ungewohnte Eigenfehler. Zwar kommen sie nochmals auf einen Punkt heran, Doppler/Horst behalten aber die Nerven. Doppler verwandelt den zweiten Matchball und fixiert einen historischen Erfolg.

Erstmals in der WM-Geschichte steht ein österreichisches Beachvolleyball-Team im Semifinale.

Silber für Clemens Doppler und Alexander Horst. Die besten Bilder vom Finale:

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F-I-N-A-L-E! Clemens Doppler und Alexander Horst schreiben bei der WM ihr Sommernärchen. Die Bilder vom WM-Semifinale

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Clemens Doppler und Alexander Horst sorgen im Viertelfinale für Gänsehaut! Die besten Bilder vom 9. Tag der Beachvolleyball-WM in Wien:

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Die besten Bilder vom 8. Tag der Beachvolleyball-WM in Wien:

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Die besten Bilder vom 7. Tag der Beachvolleyball-WM in Wien:

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Die besten Bilder vom sechsten Tag der Beachvolleyball-WM in Wien:

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Die besten Bilder vom 5. WM-Tag in Wien

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Die besten Bilder vom 3. Tag der Beachvolleyball-WM 2017:

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Österreichs NBA-Star Jakob Pöltl schaut am Center Court vorbei

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Die besten Bilder vom 2. Tag der Beachvolleyball-WM 2017:

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Die besten Bilder vom ersten Tag der Beachvolleyball-WM 2017 in Wien:

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"Weiß nicht, wie ich das bezeichnen soll"

"Wenn die letzten zwei Spiele emotional waren, dann weiß ich nicht, wie ich das jetzt bezeichnen soll", ringt Alex Horst im ORF-Interview nach dem Matchball nach Worten.

"Im Spiel selber war ich eigentlich ziemlich ruhig. Wir haben gut gespielt, aber es ist ein extrem schwieriger Gegner für uns. Im dritten Satz waren wir vorne, sie sind aber wieder nähergekommen. Wir sind aber ruhiggeblieben."

Die Phase im dritten Satz spricht auch Clemens Doppler an. "Wir haben vor dem Spiel gesagt, wir können locker drauflosspielen, was passiert, ist eine Draufgabe. Dann bist du im dritten Satz 8:3 vorne und sie kommen wieder heran. Da denkst du dir dann schon: Du hast die Chance gehabt und jetzt verlierst du das. Aber mit dem dritten Mann im Rücken kämpfen wir einfach mehr."

"Es ist unser Sommer-Märchen"

Wie sein Partner, ist der 36-jährige Oberösterreicher von den Erlebnissen sichtlich überwältigt: "Es ist ganz schwer, das in Worte zu fassen. Es ist unser Sommer-Märchen. Wir haben gesagt, wir wollen aus der Gruppe kommen und dann schauen, was passiert. Und jetzt spielen wir tatsächlich um die Medaillen, in der wunderschönen Stadt, in der wir leben. In dem wunderschönen Land, wo so etwas möglich ist. Es gibt nichts Schöneres auf der Welt."

Dieses schöne Gefühle konnten die beiden Österreicher lange auskosten, das Spiel war mit 85 Minuten ungewohnt lange. "Es war sehr lang, aber es hat sich anders angefühlt, als die letzten Spiele. Wir waren ruhiger, haben das rundherum mehr ausgeblendet", berichtet Horst.

"Unmenschlich blockiert"

Das Duell mit den dreiffachen Nachwuchs-Weltmeistern, die man aus vielen gemeinsamen Trainings gut kennt, sei schwierig gewesen. "Sie liegen uns eigentlich nicht. Das letzte Mal in Rio haben sie uns extrem abgezogen", erklärt Horst. "Wir haben dann unsere Taktik umgestellt, wieder mal. Und es ist super aufgegangen."

Für seinen Partner gibt es Lob: "Was Clemens im dritten Satz gezeigt hat! Die ersten zwei Sätze hat er scheinbar gedacht, er blockiert nichts. Im dritten wollte er dann doch und hat unmenschlich blockiert."

"Am Gipfel der Karriere"

Den Sieg wollen die beiden genießen. Aber: "Wir sind hungrig auf mehr", so Doppler. "Jetzt geht es um Medaillen. Jetzt können wir das Sommermärchen weiterschreiben und das wollen wir auch tun."

Für Alex Horst hat der Semifinal-Einzug einen extrem hohen Stellenwert: "Ich fühle mich am Gipfel meiner Karriere. Ich kann es nicht oft genug betonen: Es ist eine Riesen-Ehre für uns, dass wir hier spielen können, vor so einem Publikum! Ich denke, dass wir aktuell sicher unser bestes Spiel zeigen."

Doppler Horst Kantor Losiak
1 2 Asse 1 1
27 10 Angriffspunkte 18 22
7 0 Blocks 5 0
7 5 Service-Fehler 3 8
2 1 Angriffs-Fehler 3 5
Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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