Doppler/Horst werden nicht getrennt

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Clemens Doppler und Alexander Horst dürfen weiterhin gemeinsam auf Tour gehen.

„Stelian Moculescu hat uns beim Vorspielen in Wien eine Woche lange von acht bis 16 Uhr auf die Beine geschaut und ist dann zu dem Conclusio gekommen, dass eine Trennung von uns beiden ein Jahr vor der Heim-WM ein Blödsinn wäre“, bestätigt Doppler gegenüber LAOLA1.

Jedoch stehen hinter der gemeinsamen Zukunft etliche Fragezeichen.

Kleinmann glaubt an Moculescu-Anstellung

Moculescu, der mit unter anderem 19 deutschen Meister-Titeln als absolute Trainer-Ikone des Hallen-Volleyballs gilt, könnte neuer Sportdirektor im Österreichischen Volleyball-Verband (ÖVV) werden. „Ich gehe davon aus, dass wir uns mit ihm einigen“, ist ÖVV-Präsident Peter Kleinmann zuversichtlich. Unterschrieben sei jedoch noch nichts.

Bei der Anstellung des 65-jährigen Deutsch-Rumänen dürfte es noch an der Budgetierung haken. Verhandlungen mit den – nach wie vor – verschiedenen Förderstellen würden laut Kleinmann laufen. Ähnlich verhalte es sich mit Sponsoren.

Doppler/Horst behalten Vermarktung

Der momentan schwierigen finanziellen Lage ist es wohl auch geschuldet, dass Doppler/Horst ihre Vermarktung nicht – wie es ursprünglich hieß – dem Verband überlassen müssen, sondern diese zu einem großen Teil nun doch selbst überhaben.

Daran knüpfen sich die Problematiken an, vor denen Österreichs erfolgreichstes Beach-Duo der letzten Jahre nun stehen. Denn abseits vom Vorhaben, gemeinsam zumindest die Heim-WM in Angriff nehmen zu wollen, ist noch sehr viel im Unklaren. „Das Vorhaben alleine reicht nicht. Wir wissen noch nicht, wer unser Trainer sein wird und ob wir die Starts auf der World Tour finanziert bekommen. Außerdem haben wir uns aufgrund der Unklarheiten noch nicht auf Sponsorensuche begeben können“, umreißt Doppler die Situation.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Preisgelder auf der World Tour reduziert wurden.


Auf der Strecke geblieben

Rund um das Vorspielen wurde bekannt, dass Stefanie Schwaiger mit Katharina Schützenhöfer eine neue Partnerin bekommt. Mit Ausnahme des Sommers 2013 spielte die Steirerin zuletzt fünf Jahre lang an der Seite von Lena Plesiutschnig.

Kleinmann: „Dass Steffi Schwaiger jetzt mit Schützenhöfer spielt, ist ein wichtiger Punkt. Natürlich gibt es halt mit Plesiutschnig jemanden, der nicht glücklich darüber ist.“ Ähnlich verhält es sich bei den Herren mit Robin Seidl, der als möglicher neuer Partner von Doppler oder Horst galt.


Reinhold Pühringer


EM in Biel/Bienne startet mit rot-weiß-roten Erfolgen. Die Bilder vom 1. Tag:

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