Raptors: "Weitere Titel für Kanada werden folgen"

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"Kanada, wir haben euch den Titel gebracht!", jubelt Toronto-Veteran Kyle Lowry, nachdem seine Raptors als erstes kanadisches Team die NBA-Finals gewinnen konnten (Hier nachlesen>>>).

Nach dem 114:110-Auswärtssieg gegen Titelverteidiger Golden State Warriors und dem damit verbundenen 4:2 in der Finalserie ist der Jubel in Toronto nicht mehr zu stoppen.

Für Klub-Präsident Masai Ujiri ist der erste NBA-Titel der Vereingsgeschichte der Raptors aber erst der Anfang: "Wir haben bewiesen, dass es einen Grund dafür gibt, warum ein NBA-Team außerhalb der USA beheimatet ist. Ich habe versprochen, dass wir mit Toronto einen Titel gewinnen werden, und das haben wir jetzt getan. Wir werden auch weitere Titel gewinnen, das garantiere ich."

MVP Leonard: "Einfach nur Basketball spielen"

Unter der Führung von Kawhi Leonard, der vor der Saison unter anderem im Tausch mit Jakob Pöltl von den San Antonio Spurs in den Norden kam, gelang den Raptors endlich der ganz große Coup.

Leonard, der nun nach Kareem Abdul-Jabbar (Milwaukee Bucks 1971 und Los Angeles Lakers 1985) und LeBron James (2012 und 2013 mit Miami Heat sowie 2016 mit den Cleveland Cavaliers) erst als dritter NBA-Spieler in zwei verschiedenen Teams als "NBA Finals MVP" ausgezeichnet worden ist, erklärt: "Meine Teamkollegen waren großartig, sie haben mich mit offenen Armen empfangen, ebenso wie das Management (in Toronto, Anm.). Sie alle haben mir gesagt, dass ich einfach nur Basketball spielen soll. Ich bin niemand, der sich groß von Emotionen leiten lässt - und das hat geklappt."

Kreuzbandriss bei Thompson

Steve Kerr, Head Coach der Golden State Warriors, der mit seinem Team fünf Mal in Serie das NBA-Finale erreicht und dreimal den Titel (2015, 2017 und 2018) gewonnen hat, beglückwünscht den frisch gebackenen Champion: "Ich gratuliere Toronto zum Titel. Sie (die Raptors, Anm.) haben viele Spieler im Team, die sich das wirklich verdient haben. Toronto ist ein würdiger Champion. Was mein Team betrifft, ist es schwer für mich, die richtigen Worte zu finden. Was ich in den vergangenen fünf Jahren als Coach gesehen habe, ist eine unglaubliche Kombination aus Talent, Charakter und Engagement. Das passiert nicht einfach so. Ich kann mich wirklich glücklich schätzen, hier Trainer zu sein."

Zur Verletzung von Klay Thompson, der mit einem Kreuzbandriss im linken Knie ausschied, sagt Kerr: "Es ist einfach nur brutal, mit welchen Verletzungen unsere Burschen zu kämpfen hatten."

Golden-State-Kapitän Stephen Curry gibt sich nach der verloren gegangenen Final-Serie kämpferisch: "Es ist hart. Aber mit unserer DNA und mit diesem Charakter, den dieses Team hat, würde ich nicht gegen uns wetten, dass wir nächstes Jahr wieder auf diese Bühne (der NBA-Finalserie, Anm.) zurückkehren werden. Ich bin wirklich stolz auf die Art und Weise, wie wir bis zum Ende gekämpft haben. Dieser fünfjährige Erfolgslauf war fantastisch. Aber ich bin überzeugt, dass er noch nicht vorbei ist."

Textquelle: © LAOLA1.at

Die Toronto Raptors sind erstmals NBA-Champion

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