Raptors und Pöltl demütigen Cleveland Cavaliers

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Prestigeerfolg für die Toronto Raptors mit einem starken Jakob Pöltl!

Die Kanadier nützen die aktuelle Krise der Cleveland Cavaliers eiskalt aus und demütigen LeBron James und Co. mit einem 133:99-Erfolg.

Pöltl bringt eine überzeugende Leistung. Der Wiener bekommt 25:32 Minuten Spielzeit, in denen er mit 12 Punkten und 12 Rebounds das dritte Double-Double seiner NBA-Karriere abliefert und zudem drei Blocks beisteuert.

James ist mit 26 Punkten zwar Topscorer der Partie, muss das vierte Viertel des Spiels jedoch von der Bank aus mitverfolgen.

Pöltl: "Viel mehr Energie als die Cavs"

Während die Raptors mit diesem Erfolg Platz zwei in der Eastern Conference festigen, ist es für die drittplatzierten Cavaliers die sechste Niederlage in den letzten acht Spielen.

"Ich denke, der wichtigste Faktor war, dass wir mit viel mehr Energie gespielt haben als die Cavs und auch als in den Spielen zuvor. Wir haben vor allem Ende erstes, Anfang zweites Viertel top Team-Defense gespielt und dadurch auch in der Offense viel Energie gehabt und unsere Würfe getroffen. In dieser Phase sind wir auf und davon gezogen", freut sich Pöltl, der mit einer Plus-Minus-Bilanz von plus 29 alle Spieler der Partie anführt.

Wie überhaupt Torontos Bank in Abwesenheit des verletzten Kyle Lowry und des gesperrtren Serge Ibaka groß auftrumpfte. Fred VanVleet ist mit seinem Career-High von 22 Punkten bester Werfer der Raptors. Neben Pöltl scoren auch Pascal Siakam (16 Zähler) und Norman Powell (14) von der Bank kommend zweistellig.

Mit C.J. Miles (16), Jonas Valanciunas (15) und Superstar DeMar DeRozan (13), der fünf seiner 13 Würfe verwertet, treffen bei dieser tollen Mannschaftsleistung nur drei Starter zweistellig. Pöltl-Konkurrent Valanciunas kommt jedoch auf starke 18 Rebounds.

Extra motiviert gegen Top-Teams?

Pöltl ist von der gegen die Cavs einmal mehr demonstrierten Kadertiefe angetan, vor allem aufgrund des Fehlens von Lowry und Ibaka: "Das sagt auf jeden Fall einiges über unsere Tiefe aus. Uns war klar, dass die beiden fehlen würden und dass dafür andere Spieler mehr Verantwortung übernehmen würden müssen. Wir haben es trotzdem super geschafft, den Ausfall von Kyle und Serge als Team und nicht über Einzelaktionen wettzumachen. Das war sehr wichtig."

Seine ersten beiden Double-Doubles gelangen dem 22-Jährigen gegen die San Antonio Spurs und die Golden State Warriors - ebenfalls zwei Top-Teams der Liga. Ob er sich seine besten Leistungen für die besten Kontrahenten aufheben würde?

"Dass das Double-Double in der letzten Minute noch geklappt hat, war natürlich cool. Kann sein, dass ich gegen die Top-Teams tatsächlich extra motiviert bin. Um ehrlich zu sein, weiß ich aber nicht, woran es liegt."

LeBron James ratlos

Weniger erfreut ist man natürlich auf Seiten Clevelands. 133 Gegenpunkte bedeuten Saison-Negativrekord, wobei man auch in den beiden vorangegangenen Spielen jeweils 127 Punkte zugelassen hat.

"Ich habe keine Ahnung, ab welchem Punkt alles schief gelaufen ist oder was passiert ist. Aber das müssen wir unbedingt herausfinden", ist James ratlos und zudem wenig erfreut, dass er im Schlussviertel nicht zum Einsatz kam.

Mit den Boston Celtics setzt sich die Nummer eins im Osten bei den Philadelphia 76ers 114:103 durch. Torontos Rückstand auf den Spitzenreiter beträgt weiterhin drei Spiele.


Textquelle: © LAOLA1.at

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