Bedrückende Situation
Die Ereignisse in den USA nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd durch Polizeigewalt seien aufrüttelnd. "Es ist eigentlich ein Wahnsinn, was hier abgeht", so Pöltl.
"In den sozialen Medien erfährt man viel Negatives darüber, wie die Regierung und die Polizei mit der Thematik umgehen. Es wirkt mehr wie ein Kampf, als ein Bemühen, sich der Problematik anzunehmen. Für viele Leute scheinen die Proteste ein größeres Problem zu sein als der Rassismus selbst."
Es sei eigenartig und bedrückend, das als quasi Außenstehender zu beobachten. "Der Wunsch nach Veränderungen ist von vielen Seiten groß, aber es wirkt nicht so, als würde sich dieser Wunsch so leicht durchsetzen."