Pöltl und Raptors gewinnen bei den Lakers

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Die Toronto Raptors eröffnen das neue Jahr in der Nacht auf Montag mit einem 123:114-Sieg bei den Los Angeles Lakers und gewinnen damit nach zwei Niederlagen in Folge wieder.

Jakob Pöltl darf nach vier Partien ohne Spielzeit ran und erzielt in 8:48 Minuten 4 Punkte (1/1 2er, 2/2 Freiwürfe) und 2 Rebounds. Für den Wiener ist es der längste Einsatz seit Mitte November. Mit dem 21-Jährigen bauen die Raptors den Vorsprung von 81:80 auf 110:94 aus.

Kyle Lowry (41) und DeMar DeRozan (31) überragen.

Toronto (23-10) liegt in der Eastern Conference weiterhin mit solidem Vorsprung auf Rang zwei, die Lakers (12-25) sind im Westen Zwölfte.

Bis zu zwölf Punkte zurück

Die Raptors, bei denen Patrick Patterson mit einer Muskelverletzung im Oberschenkel fehlt, beginnen schwach und liegen gegen stark treffende Gastgeber (15/32 3er) im zweiten Viertel schon 30:42 zurück.

Angeführt von Lowry kämpfen sich die Kanadier zurück und schaffen kurz vor der Halbzeit den Führungswechsel zum 58:57.

Pöltl und Nogueira gemeinsam

Das dritte Viertel verläuft ausgeglichen. D'Angelo Russell und die Lakers können sich kurz einen Sechs-Punkte-Vorsprung herausarbeiten, DeRozan und Jonas Valanciunas schlagen für Toronto zurück.

Beim Stand von 81:80 für sein Team und 2:10 Minuten vor der letzten Pause kommt Jakob Pöltl für Pascal Siakam ins Spiel. In der ersten Hälfte setzte Coach Dwane Casey zwischenzeitlich statt des verletzten Patterson auf den kleinen DeMarre Carroll auf der Power-Forward-Position, nun probiert er es mit den beiden Big Men Pöltl und Lucas Nogueira gleichzeitig.

Und das Experiment geht auf, auch wenn der Österreicher zunächst ein And-one-Foul an Tarik Black begeht und der Vorsprung vor dem Schlussviertel nur zwei Zähler beträgt.

Dunk und zwei Freiwürfe

In der Folge sind die Lakers aber chancenlos: Cory Joseph, Terrence Ross und vor allem der unglaubliche Lowry, der 20 Zähler im letzten Abschnitt erzielt, sind vorne nicht zu stoppen. Hinten lassen die "Twin Towers" Pöltl und Nogueira wenig zu.

Der Wiener kann sich aber auch offensiv in Szene setzen: Zunächst verschlafen die Gastgeber die Rotation und der 21-jährige Center kommt nach Pass von Joseph zu einem freien Dunk. Kurz darauf wird er erneut im Pick-and-Roll von Joseph gefunden und von Thomas Robinson gefoult.

Beide Freiwürfe sitzen, es heißt bereits 101:88. Die Differenz wächst auf 19 Punkte an (107:88 bzw. 110:91), ehe Pöltl und Nogueira 5:22 Minuten vor Ende Valanciunas und Siakam weichen müssen.

Die Lakers legen sofort einen 12:2-Lauf hin und kommen in der Schlussminute nochmals auf fünf Punkte heran, Lowry und Co. lassen aber keine Gefahr mehr aufkommen.



"Ich habe aggressiv gespielt"

"Ich habe gewusst, dass eine Chance zu spielen besteht, und habe versucht, ready zu sein. Das Zusammenspiel mit Lucas hat gut funktioniert - auch schon im Training, als wir es probiert haben. Vor allem in der Defense arbeiten wir gut zusammen", meint Pöltl nach dem Spiel.

Der Coach lobte die Physis, die der Rookie ins Spiel brachte. Pöltl sagt dazu: "Ich habe zwar nur zwei Rebounds geholt, aber aggressiv gespielt. Ich versuche, überall zu sein und auszuhelfen, wo es nötig ist."

In der Nacht auf Mittwoch steht für die Raptors mit dem Gastspiel in San Antonio die sechste Auswärtspartie in Folge auf dem Spielplan.

Los Angeles Lakers - Toronto Raptors 114:123 (33:27, 24:31, 26:27, 31:38)

Raptors: Lowry 41 (6/9 2er, 6/7 3er, 11/11 Freiwürfe), DeRozan 31, Valanciunas 14 (10 Rebounds), Ross 11, Joseph 8, Carroll 5, Pöltl 4 (1/1 2er, 2/2 FW, 2 Defensiv-Rebounds, 2 Fouls, 8:48 Minuten, Plus/Minus +15), Nogueira 4, Siakam 3 (10 Rebounds), Powell 2; Caboclo, VanVleet

Lakers: Russell 28, Young 26, Randle 15, Robinson 12, Black 9, Williams 8, Ingram 6, Mozgov 6, Clarkson 2, Deng 2; Calderon, Huertas, Zubac

Textquelle: © LAOLA1.at

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