NBA-Teambesitzer stimmten für Restart

Aufmacherbild Foto: © GEPA
 

Die NBA will ihre wegen der Corona-Pandemie unterbrochenen Saison ab 31. Juli mit 22 von 30 Mannschaften auf dem Gelände von Disney World in Orlando fortsetzen.

Die Teambesitzer stimmten diesem Plan am Donnerstag laut US-Medienberichten mehrheitlich zu. Offen ist aber noch die Zusage der Spielergewerkschaft, erwartet wird diese Entscheidung am Freitag.

Nach Informationen von ESPN stimmten 29 Besitzer für den Plan, mit den jeweils besten acht Teams der Eastern und Western Conference weiterzuspielen. Dazu kommen den Angaben zufolge New Orleans, Portland, San Antonio mit Jakob Pöltl, Sacramento, Phoenix und Washington - alles Mannschaften, die normalerweise noch die Play-off-Ränge in Reichweite gehabt hätten.

Vorbehaltlich der erwarteten Zustimmung der Gewerkschaft und des Disney-Konzerns würden alle Teams im Juli auf das Gelände von Disney World in Orlando ziehen und dort in einer großen Quarantäne leben und die Saison beenden.

Jeweils acht Partien vor den Play-offs

Die Mannschaften sollen vor dem Beginn der Play-offs jeweils acht Partien absolvieren. Sie würden damit sowohl Spielpraxis sammeln nach der dann mehr als viereinhalb Monate anhaltenden Unterbrechung als auch die Setzliste und Teilnehmer für die Play-offs bestimmen. Die Meisterschaft wäre dann spätestens bis 12. Oktober entschieden.

Vorzeitig beendet wäre die Saison unter anderen für die Golden State Warriors, die zuletzt fünf Mal en suite das Finale erreicht und dabei drei Mal den NBA-Titel (2015, 2017 und 2018) geholt hatten. Aufgrund von Verletzungen der Schlüsselspieler Stephen Curry, der nur fünf Partien in dieser Saison absolvierte, und Klay Thompson (nach Kreuzbandriss noch ohne Saisoneinsatz), stürzte das Team aus San Francisco aber auf den letzten Platz der 30 Teams umfassenden besten Basketball-Liga der Welt ab.

Die NBA hatte am 11. März als erste große Sport-Liga weltweit ihre Saison wegen der Coronavirus-Pandemie unterbrochen. Auslöser war ein positiver Test beim französischen Utah-Jazz-Profi Rudy Gobert, der in den beiden vergangenen Jahren jeweils als bester Defensivspieler der NBA ausgezeichnet worden war.

Textquelle: © LAOLA1.at

Kreuzbandriss! Rapid muss 2020 auf Christopher Dibon verzichten

Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare