Mit zusätzlich 14 Assists und elf Rebounds verbucht er ebenfalls ein Triple-Double und egalisiert mit seinem achten Triple-Double in einer Finalserie die Bestmarke des legendären Earvin "Magic" Johnson.
Es ist erst das zweite Mal in der NBA-Geschichte und das erste Mal seit 1970, dass zwei Spieler von gegnerischen Mannschaften im selben Play-off-Spiel ein Triple-Double erzielen.
Comeback von Steve Kerr auf der Warriors-Bank
"Wir sind jung, wir sind hungrig und wir spielen großartiges Basketball", jubelt MVP Stephen Curry (Bild) nach der Partie.
Neben ihm und Durant zeigt auch Klay Thompson mit 22 Punkten auf.
Das Besondere am Sieg der Warriors: Coach Steve Kerr, der wegen der Nachwirkungen einer Rücken-Operation zuletzt elf Begegnungen in Folge verpasste, sitzt erstmals wieder auf der Trainer-Bank.
"Es war für uns ein Ansporn, ihn wieder auf der Bank zu sehen. Für ihn hatte die Gesundheit immer oberste Priorität", erklärt Curry.
Wir haben in der ersten Halbzeit den Ball zu oft abgegeben", sagt hingegen Durant nach dem Spiel kritisch. "In der zweiten Halbzeit haben wir uns gefangen und versucht, das Spiel einfach zu gestalten. In der Verteidigung haben wir versucht, ihre Würfe zu erschweren".
Schafft der Titelverteidiger erneut die Wende?
Trotz der zwei überragenden Heimsiege und der 2:0-Führung in der "Best-of-7"-Finalserie bleiben die Warriors zurückhaltend. Denn zu gut sind die Erinnerungen an 2016.
Im Vorjahr führte Golden State gegen die Cavaliers im Finale ebenfalls mit 2:0 und später sogar 3:1, ehe am Ende Cleveland mit 4:3-Siegen den Titel holte.
Das dritte Spiel der Finals findet am Mittwoch in Cleveland statt.