Dallas-Besitzer spendet nach Sexismus-Vorwürfen

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Der Besitzer der Dallas Mavericks, Mark Cuban, reagiert auf die Sexismus-Vorwürfe gegenüber Mitgliedern des NBA-Vereins und kündigt an, zehn Millionen Dollar für Organisationen zur Stärkung von Frauen in der Gesellschaft zu spenden.

Bereits seit Monaten wird aufgrund eines mutmaßlich frauenfeindlichen Klimas und Fällen sexueller Belästigung bei den Mavericks ermittelt. Bekannt wurden die Vorwürfe durch einen Artikel des US-Sportmagazins "Sports Illustrated" im Februar.

Mehrere Frauen beschuldigten den früheren Team-Präsidenten Terdema Ussery darin der sexuellen Belästigung. Er hatte 15 Jahre lang für Cuban gearbeitet.

Im Jahr 1998 - und damit zwei Jahre bevor Cuban das Team kaufte - war gegen Ussery wegen ähnlicher Vorwürfe ermittelt worden. Die NBA kam seinerzeit zu dem Ergebnis, dass Cuban von Usserys Verhalten nicht wusste. Cuban hatte wenige Tage nach dem "Sports Illustrated"-Bericht die frühere Vorsitzende des Telekommunikationskonzerns AT&T, Cynthia Nixon, als Vorsitzende an Bord geholt.

Die Liga ordnete laut einem Bericht der Nachrichtenagentur AP nun unter anderem Personalwechsel und neue Richtlinien für die Mavericks an.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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