NBA: Jakob Pöltl gut wie nie zuvor

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Jakob Pöltl erlebt in der NBA im März die bislang beste Phase seiner jungen Karriere.

Nach seinem punktbesten Spiel gegen die Indiana Pacers überzeugt der 21-jährige Wiener in der Nacht auf Freitag (MEZ) gegen Miami mit irren Statistiken. Er darf im laufenden Monat schon jetzt auf die meisten Einsätze, Spielminuten, Punkte, Rebounds und blockierten Würfe seiner Laufbahn zurückblicken, wobei noch drei Partien ausstehen.

Bei den Heat wird der Rookie-Center zum zehnten Mal im März aufgeboten.

Pöltls Bestwerte im März

Gleich viele Einsätze erreichte er im gesamten Jänner. Im laufenden Monat hält der 2,13 Meter große Wiener vorerst bei 137 Spielminuten (111 im November waren die bisher meisten), 36 Punkten (23 im November) und 41 Rebounds (29 ebenfalls im November). Zudem verzeichnete er fünf seiner in der jungen NBA-Karriere bisher insgesamt 14 blockierten Würfe.

VIDEO - Pöltl-Night in Wien voller Erfolg
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Pöltls durchschnittliche Einsatzzeit im März beträgt aktuell 13,7 Minuten. Der Rookie-Center hat dabei 3,6 Punkte und 4,1 Rebounds pro Partie verbucht. Sein Saisonschnitt liegt derzeit bei 11,1 Minuten, 2,5 Punkten und knapp drei Rebounds.

Es ist augenscheinlich, dass sich der ÖBV-Legionär mittlerweile an das Tempo der besten Basketball-Liga der Welt gewöhnt hat und immer besser mit den Stars mithalten kann. Auch seinen Coach Dwane Casey dürfte er mittlerweile überzeugt haben, schließlich werden seine Einsatzzeiten - wie die März-Statistiken zeigen - immer konstanter.

Playoff-Einsätze in Aussicht

"Es ist einfacher, wenn du deine Rolle kennst. Bei uns ist es aber so, dass nach Leistung aufgestellt wird. So lange ich meine Sache gut mache, bekomme ich meine Minuten. Das versuche ich. Ich will von der Bank aus etwas bewirken und vor allem defensiv helfen", merkte Pöltl unlängst an, dass diese Tatsache hilfreich sei.

Zehn Spiele stehen in der Regular Season noch an, ehe am 15. April die Playoffs beginnen. Mit seinem momentanen Hoch darf sich Österreichs erster Spieler in der NBA durchaus Hoffnungen auf regelmäßige Einsätze in der Postseason machen.

Textquelle: © LAOLA1.at

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