Der Wiener spielte in der Serie im Schnitt 25,3 Minuten - so viel wie noch nie in seiner Playoff-Karriere. Mit 7,3 Punkten und 7,7 Rebounds pro Spiel gingen auch seine Statistiken im Vergleich zur regulären Saison (5,5 bzw. 5,3) noch einmal nach oben.
DeMar DeRozan: "Pöltl hilft uns, Spiele zu gewinnen!"
Trotz des Ausscheidens gibt es Lob für Pöltl. Nach einer Anpassungsphase habe sich der 23-Jährige im ersten Jahr in San Antonio sehr gut entwickelt, meint etwa Superstar DeMar DeRozan, der mit Pöltl im Sommer aus Toronto nach Texas wechselte.
Der 29-jährige Kalifornier urteilt über Pöltl: "Es war etwas schwierig für ihn am Anfang. Die Dinge, die er auf dem Feld macht, sieht man nicht in den Statistiken, aber er hilft uns definitiv Spiele zu gewinnen."
"Jakob Pöltl spielt nicht schmutzig!"
DeRozan, als einziger Spieler in allen drei NBA-Saisonen von Pöltl dessen Teamkollege, verteidigt den Wiener auch gegen Anschuldigungen aus Denver, er hätte in der Serie zu harte, unfaire Blockaden gestellt.
"Jakob ist überhaupt kein schmutziger Spieler", betont DeRozan. "Jeder, der denkt, Jakob spielt schmutzig, hat schmutzige Hintergedanken."