Thierry Neuville bei Deutschland-Rallye im Pech

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Das hat sich Thierry Neuville anders vorgestellt. Der WM-Leader aus Belgien muss bei der Deutschland-Rallye seinen Hyundai-Boliden nach der ersten Sonderprüfung am Samstag abstellen.

Neuville kommt auf der nur 2,87 km langen Zuschauerprüfung (SP 9 von 21) mit einem Aufhängungsdefekt ins Ziel. Das linke Hinterrad "eiert" - ohne Spuren eines Unfalls - lose im Radkasten. "Wir verstehen nicht, was passiert ist", so Neuville zum bitteren Defekt.

Nach 12 Prüfungen führt Tänak vor Mikkelsen und Ogier.

Neuville (Bild) hadert indessen mit dem Schicksal: "Wir haben in einer Linkskurve plötzlich einen Schlag gespürt", erzählt der Belgier.

Neuvilles Start am Finaltag steht nichts im Wege

Da eine Reparatur des Hyundai WRC bis Sonntag kein Problem darstellt, bleibt Neuville die Hoffnung, durch ein starkes Ergebnis auf der Powerstage eine kleine Schadensbegrenzung betreiben zu können.

Die WM-Führung dürfte der 29-Jährige - so Weltmeister Ogier "normal" ins Ziel kommt - an den Franzosen verlieren.

Ogier greift Mikkelsen an

An der Spitze der Rallye Deutschland liegt nach 17 von 21 Prüfungen und nach der ersten Durchfahrt der Königsprüfung "Panzerplatte" weiter Ott Tänak im Ford. Der Este weist 21,4 Sekunden Vorsprung auf Andreas Mikkelsen (NOR/Citroen) auf.

Ogier folgt mit 29,6 Sekunden Rückstand vor dem Briten Elfyn Evans im Ford (+1:48,3) und dem Finnen Juho Hänninen im Toyota (+1:52,5) auf Rang drei.

Textquelle: © LAOLA1.at

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