Loeb begeistert bei WRC-Comeback in Mexiko

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Beim WRC-Comeback von Sebastien Loeb in Mexiko sind alle Augen auf den 44-jährigen Franzosen gerichtet.

Der neunmalige Rallye-Champion gewinnt am Freitag zwei Sonderprüfungen und weist in seinem Citroen nach zehn von 22 Prüfungen nur 7,2 Sek. Rückstand auf den Spanier Dani Sordo im Hyundai auf. Der Este Ott Tänak (Toyota/+11,0) ist Dritter vor Mexiko-Titelverteidiger Kris Meeke (GBR/+25,0) im Citroen.

Weltmeister Sebastien Ogier (FRA/Ford) folgt beim Schotter-Spektakel auf Rang fünf(+30,2 Sek.).

Die Führung von Sordo ist überraschend, da der Spanier als Asphalt-Spezialist gilt. Doch noch mehr Aufmerksamkeit erregt sein ehemaliger Teamkollege und schärfster Verfolger.

Rallye-Legende Loeb, der in der mexikanischen Höhenlage sechs WM-Läufe gewinnen konnte, meint nach dem erfolgreichen Comeback beim dritten WM-Lauf der Saison: "Das war eine gute Fahrt ohne Fehler, ich habe wirklich hart gepusht. Das Auto war gut, die Reifenwahl kein Problem. Mehr geht nicht!"

WM-Leader Neuville nach Problemen zwei Minuten zurück

WM-Leader Thierry Neuville, der die spektakuläre Auftakt-Prüfung in und unter dem Zentrum der Silberminenstadt Guanajuato für sich entscheiden konnte, liegt nach anfänglichen Motorproblemen im Hyundai über zwei Minuten zurück "nur" auf Rang sieben. "Der Motor läuft inzwischen wieder rund, aber ich bin immer noch sauer, weil wir so viel Zeit verloren haben", erklärt der Belgier.

"Zuerst sah es so aus, als könnten wir noch zwei Plätze gutmachen. Das wäre wegen der Startposition für Samstag wichtig gewesen, nun sieht es schwieriger aus." Zu allem Überfluss fällt am Hyundai von Neuville auf SP 8 auch noch die Servolenkung aus, wodurch er weitere Zeit einbüßt.


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