Kann Citroen den Weltmeister biegen?

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Nach der Dakar ist vor der Monte! Die "Königin" der Marathon-Rallyes ist geschlagen, die "Mutter" aller WM-Läufe steht vor der Tür.

Während Österreich bei der Dakar in Südamerika das beste Ergebnis aller Zeiten holte - Matthias Walkner bei den Motorrädern 2., Co-Pilotin Ilka Minor bei den Autos 11. - glänzen die heimische"Quertreiber" bei der Hatz durch die Seealpen durch Abwesenheit.

Die Rallye-WM startet am Donnerstagabend in eine neue Ära. Weltmeister Sebastien Ogier ist der Gejagte.

Schafft Ogier den 4. Sieg in Serie?

Wie wird sich der "Hausherr" in seinem Ford Fiesta schlagen? Sebastien Ogier kommt aus dem Rallye-Hauptort Gap, hat hier einst als Skilehrer gearbeitet und kennt die verwinkelten Straßen rund um seinen Heimatort wie seine Westentasche. Ogier hat zuletzt drei Mal in Serie im VW Polo WRC triumphiert, davor gewann sein Landsmann Sebastien Loeb sechs Mal den WM-Lauf.

Vor der 85. Auflage der Monte sind die Karten neu gemischt.

Kann Citroen im C3 WRC (Bild) die Nachfolge von Weltmeister VW, der sein WM-Engagement einstellte, antreten? Was ist den Finnen Jari-Matti Latvala und Juho Hanninen im Toyota Yaris WRC zuzutrauen? Wie stark präsentiert sich Hyundai?

Eis-Spione beeinflussen die Reifenwahl

Die richtige Reifenwahl ist der Schlüssel zum Erfolg. Verlässliche Eis-Spione und eine gehörige Portion Glück sind notwendig, um der Konkurrenz den Auspuff zu zeigen.

Eis und Schnee begleiten die Rallye. Mit welchen Wetterverhältnissen bekommen es die Lenkradartisten von Donnerstag bis Sonntag zu tun?

Start in Monte Carlo - Finale am Col du Turini

Das Spektakel beginnt am Donnerstagabend mit der glamourösen Eröffnungsfeier vor dem Casino in Monte Carlo. Direkt danach geht es mit zwei Wertungsprüfungen durch die nächtlichen Seealpen zurück nach Gap, wobei vor allem die zweite Sonderprüfung ein herausforderndes Geschlängel auf engen Pässen mit vielen Kurven verspricht.

Von den 382,65 km, die vom 19. bis 22. Januar bei den 17 Sonderprüfungen absolviert werden müssen, sind nicht weniger als 85 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr verändert

Zum Abschluss der Monte 2017 wartet am Sonntag das absolute Highlight: Die Powerstage führt über 21,36 Kilometern und ist nicht nur ungewöhnlich lang, sondern führt auch über den legendären, 1.609 Meter hohen Bergpass Col du Turini, auf dem sich in der langen Geschichte des Klassikers bereits unzählige Dramen abgespielt haben.

Textquelle: © LAOLA1.at

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