Weltmeister Ogier holt auf Sardinien 52. WM-Sieg

Weltmeister Ogier holt auf Sardinien 52. WM-Sieg Foto: © getty
 

Nach einem turbulenten Samstag auf Sardinien waren die Positionen bei der Rallye Italien bezogen.

Aus der deutlichen Hyundai-Doppelführung vom Freitag ist nach den Ausfällen von Ott Tänak und Dani Sordo nach 16 von 20 Sonderprüfungen eine Doppelführung für Toyota geworden. Weltmeister Sebastien Ogier profitierte von den Problemen bei Hyundai und startete als Leader in den Schlusstag.

Der 37-jährige Franzose verwaltet seinen Vorsprung bei der Schotter-Veranstaltung auf der italienischen Mittelmeerinsel und fährt unaufgeregt seinem 52. Erfolg bei einem WM-Lauf entgegen. Der siebenfache Weltmeister gewinnt das fünfte von zwölf Saison-Rennen souverän mit 46 Sekunden Vorsprung auf seinen Toyota-Teamkollegen Elfyn Evans aus Wales.

Rang drei (+1:05 Minuten) geht an den Belgier Thierry Neuville im einzig verbliebenen Werks-Hyundai vor dem Japaner Takamoto Katsuta (Toyota/+6:11 Min.).

In der WM baut Titelverteidiger Ogier mit seinem vierten Sieg bei der sardinien-Rallye seine Führung aus und liegt nach Platz vier auf der abschließenden Power Stage mit 106 Zählern nun elf Punkte vor Evans, der bei 95 Zählern hält. Auf dem dritten WM-Rang liegt Neuville (77 Zähler), der sich die fünf Extra-Punkte für den Sieg in der Power Stage vor Tänak und Kalle Rovanperä sichert.

Kurz vor dem Ziel steigt Ogiers sein Puls noch einmal ordentlich an, als nach einer Wasserdurchfahrt Fehlzündungen beim Yaris WRC auftreten. "Aber auch das haben wir überstanden und insgesamt war es ein sehr gutes Wochenende", erklärt Ogier, der im Ziel überglücklich meint: "Wir haben während der Tests gute Arbeit geleistet und das Auto war viel besser als noch in Portugal."

In der Marken-Wertung kann sich Toyota (231 Punkte) vor der Safari-Rallye in Kenia (24. bis 27. Juni) deutlich von Hyundai (182) absetzen.

Jari Huttinen gewinnt WRC-2-Duell gegen Mads Östberg

Spannend gestaltet sich das Duell um den fünften Platz, das der Finne Jari Huttunen (Hyundai) als schnellster WRC2-Pilot für sich entscheidet.

Sein Konkurrent Mads Östberg (Citroën) verliert am Sonntag durch einen Reifenschaden Zeit verloren und klagt im Finale über Bremsprobleme. In der Endabrechnung fehlen dem Norweger 7,5 Sekunden auf Huttunen. "Ein hartes Wochenende. Ich bin Fahrer und Mechaniker zugleich", meint Östberg.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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