Youngster Kalle Rovenperä triumphiert in Estland

Youngster Kalle Rovenperä triumphiert in Estland Foto: © getty
 

Finnland jubelt über den jüngsten Rallye-WM-Gewinner aller Zeiten! Kalle Rovanperä - beheimatet im finnischen Rallye-Zentrum Jyväskylä - schreibt im Toyota Yaris WRC-Geschichte und triumphiert im zarten Alter von 20 Jahren, neun Monaten und 18 Tagen.

Rovanperä löst damit nach über zehn Jahren seinen aktuellen Toyota-Teamchef Jari-Matti Latvala ab, der einst als 22-Jähriger seinen ersten WM-Lauf gewann.

Der junge Vollgas-Pilot sichert sich als 20-Jähriger (geboren am 1. Oktober 2000) den Titel beim WM-Lauf in Estland. Der Sohn des ehemaligen WM-Fahrers Harri Rovanperä demonstriert auf den sandigen und staubigen Prüfungen rund um die estnische Hauptstadt Tallinn sein überragendes Talent.

"Der jüngste Sieger zu sein ist sehr okay, aber es hätte auch schon früher passieren können", sagt Rovanperä nach der Zieldurchfahrt und dem 180. Sieg eines Finnen bei einem WM-Rennen.

Der Toyota-Yaris-Fahrer feiert einen Start-Ziel-Sieg, Rovanperä gewinnt acht der ersten zehn Sonderprüfungen und liegt im Ziel nach drei Tagen und 24 Prüfungen 59,9 Sekunden vor dem Iren Craig Breen im Hyundai i20.

Rang drei erobert dessen Hyundai-Teamkollege Thierry Neuville aus Belgien, der mit 1:12 Minuten Rückstand den Weltmeister und WM-Leader Sebastien Ogier (FRA/Toyota/+1:24) vom Podest fernhalten kann.

Im WM-Klassement behauptet Ogier nach sieben von zwölf Rennen die Führung mit 148 Zählern vor Elfyn Evans (111) aus Wales und Neuville (96). Rovanperä ist mit 82 Zählern WM-Vierter.

Lokalmatatdor Tänak muss sich mit Sieg auf der Powerstage begnügen

Turbulente Tage in seiner Heimat erlebt Superstar Ott Tänak. Der estische Volksheld fängt sich im Hyundai i20 nach einem Fahrfehler einen zweiten Reifenschaden ein und muss deshalb vorzeitig den Sieg bzw. eine Top-Plazierung abschreiben.

Mit sieben Bestzeiten nach seinem Aha-Erlebnis unterstreicht Tänak aber seine Klasse, kann mit dem Sieg in der abschließenden Powerstage noch fünf WM-Punkte holen, liegt in der Endabrechnung allerdings über eine Stunde hinter Sieger Rovanperä.

Ebenfalls vorzeitig aus dem Rennen fliegt Gus Greensmith (Ford Fiesta WRC), der sein Auto wegen eines technischen Defekts abstellen muss. Aufgeben muss auch Takamoto Katsuta (Toyota), nachdem sich dessen Beifahrer Daniel Barritt auf den sehr schnellen Strecken mit vielen Sprüngen am Rücken verletzt.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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