Mrlik startet bei Waldviertel-Rallye mit Minor

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Der Countdown läuft. Die Titel-Entscheidung in der Rallye-Staatsmeisterschaft rückt näher. Titelverteidiger und ÖM-Leader Neubauer, Serien-Champion Baumschlager, der seinen 14. Titel holen will, oder gar Außenseiter Mayr-Melnhof - wer setzt sich bei der 37. Waldviertel-Rallye (10./11.11.) die Drift-Krone auf?

Einer, der zwar keine Titel-Chance besitzt, aber getrost als Hecht im WRC-Karpfenteich gehandelt werden muss, ist Christian Schuberth-Mrlik in einem Skoda Fabia R5 mit Co-Pilotin Ilka Minor.

Nicht nur weil Schubert-Mrlik als Waldviertler aus St. Leonhard am Forst als echter Lokalmatador gehandelt wird, sondern weil er diese Rallye im Jahr 2014 (als erster Waldviertler überhaupt) ebenso überraschend wie hochverdient gewinnen konnte.

Schubert-Mrlik kennt die Strecke wie seine Westentasche

Mit Platz zwei im Vorjahr prolongierte der 42-jährige Unternehmer seine Ausnahme-Fähigkeiten im Rallye-Boliden.

Als Beifahrerin sitzt die WM-erprobte Ilka Minor neben ihm, um den Local Hero durch die 14 Sonderprüfungen zu lotsen, die der ortskundige Pilot aber sowieso wie seine Westentasche kennt. Weshalb er es auch gut findet, "dass die Rallye Waldviertel wieder zurück nach Horn, also mehr direkt ins Waldviertel, gerückt worden ist. Mir persönlich hat das im Raum St. Pölten sowieso weniger gefallen, aber das ist jetzt nur meine persönliche Meinung", erklärt der eingefleischte Waldviertler.

Rallye-Spaß dank Matsch garantiert

Für die 37. Auflage des Schotter-Klassikers sieht sich Christian Schuberth-Mrlik gut gerüstet. "Nach dem heutigen Regen, soll es am Freitag und Samstag ja trocken bleiben", macht er sich schon Gedanken über das Terrain. "So richtig auftrocknen wird es trotzdem nicht, was viel Matsch, streckenweise sogar sehr tiefe Verhältnisse verspricht. Aber das ist eigentlich genau das, das wahrscheinlich sehr viele Rallye-Piloten und so auch ich ja besonders lieben."

Auch die eingebauten Strecken-Abschnitte in der MJP-Arena in Fuglau machen den smarten und immer ruhig wirkenden Erfolgs-Piloten nicht nervös. "Dort sind wir ja vor einigen Jahren auch schon gefahren, als es noch Nordring geheißen hat. Viel wird da nicht anders sein."

Textquelle: © LAOLA1.at

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