Spielberg: So will Marquez Ducati diesmal knacken

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Marc Marquez vor Andrea Dovizioso und Jorge Lorenzo - die erste Startreihe für den MotoGP-Lauf in Spielberg ist die exakt gleiche wie vor einem Jahr auf dem Red Bull Ring.

Damals hatte Ducati in Person von Dovizioso das bessere Ende für sich. In einer epischen Schlussrunde setzte sich "Desmodovi" gegen den Weltmeister durch.

Wenn es nach Marquez geht, soll sich die Geschichte natürlich nicht wiederholen. "Wir werden versuchen, im Ducati-Land zu kämpfen", sagt der Spanier vor dem Rennen am Sonntag (14 Uhr).

Der Meister der Linkskurve

Über das ganze Wochenende hat sich Marquez sukzessive steigern können. Besonders nach dem ersten Training machte seine Honda einen deutlichen Schritt vorwärts: "Es war etwas Neues, das wir in Brünn getestet haben und dort sehr gut funktioniert hat. Das tut es hier auch und das ist sehr positiv."

Über eine Runde ist besonders offensichtlich, wie stark Marquez im dritten Sektor ist. Während die Ducati-Piloten in den ersten beiden Abschnitten ihren Power-Vorteil ausspielen, kann der Spanier hier Zeit gutmachen. Warum?

"Es sind die Linkskurven", schmunzelt Marquez, der sich bereits am Donnerstag bei der Fahrer-Pressekonferenz auf die Frage nach der für ihn perfekten Strecke eine Piste, die nur aus Linkskurven besteht, ausgemalt hat.

Dovizioso trauert Pole nicht nach

"Hier habe ich auch im Vorjahr im Vergleich zu Dovi den Unterschied ausmachen können. Aber er hat in diesem Jahr seine Linie verändert und sich gesteigert", ist Marquez gewarnt.

Crazy Fans, Promis und jede Menge Action in Spielberg. Die besten Bilder des MotoGP-Wochenendes:

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Dovizioso erinnert sich im Gegensatz zu Marquez gerne an das Vorjahr und trauert der Pole Position daher nicht groß nach: "Ich bin sehr happy mit unseren Rundenzeiten. Die erste Startreihe war das Ziel und das haben wir erreicht. Ich bin selbstbewusst, wir können um den Sieg kämpfen", so der 32-Jährige.

Auch bei Lorenzo, der in den letzten fünf Rennen so viele Punkte wie kein anderer Pilot gesammelt hat, stimmt das Selbstvertrauen. "Das Momentum in den letzten Rennen spricht für uns."

Marquez weiß: "Ich muss an die WM denken"

Im Hinblick auf die WM braucht Ducati nach dem Doppelsieg in Brünn den nächsten vollen Erfolg, um die Meisterschaft wieder spannend zu machen. Dovizioso fehlen 68, Lorenzo 76 Zähler auf den Führenden.

"Ich will natürlich bis zum Schluss kämpfen, darf aber meine Position in der WM natürlich nicht vergessen. Ich will auf jeden Fall in einer anderen Position in die letzte Runde kommen als im letzten Jahr, denn da war ich am Limit und habe einfach nur noch riskiert", erinnert sich Marquez.

Ob er sich in einem hitzigen Rad-an-Rad-Duell beherrschen und wie in Brünn im Zweifel lieber sicher einen Podestplatz nach Hause fährt, wird man sehen: "Sie sind in der WM weit weg. Es ist natürlich besser fünf oder neun Punkte zu verlieren als 25."

Video: So endete das Duell Marquez vs. Dovizioso im Vorjahr


Textquelle: © LAOLA1.at

MotoGP: Quali-Krimi in Spielberg an Marc Marquez

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