MotoGP-Champion fasst in Quali Strafe aus

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Weltmeister Marc Marquez unterläuft im MotoGP-Qualifying von Sepang ein folgenschwerer Fehler.

Der Spanier macht sich langsam fahrend auf der Ideallinie breit, als von hinten Andrea Iannone angerast kommt. Der fünfmalige MotoGP-Champion lässt dem Gegner keinen Platz und zerstört damit Iannones schnellste Runde.

Der Italiener gestikuliert verärgert in Richtung Marquez, der sich die Pole holt, während Iannone 4. wird. Zwei Stunden später wird das Ergebnis revidiert. Pole für Johann Zarco, Marquez nur 7.

Für das Vergehen von Marquez geht es normalerweise drei Startplätze zurück. Da der Spanier 2018 aber bereits wegen einer Blockade gegen Maverick Vinales in Austin belangt worden ist, haben die Rennkommissare seine Strafe verdoppelt.

Marquez aus Reihe drei, Iannone dafür in der ersten Reihe

Damit startet der Weltmeister beim GP in Malaysia aus der 3. Reihe. Iannone steht nun neben Johann Zarco und Valentino Rossi in der ersten Reihe.

"Wenn man das Regelwerk ansieht, dann muss Marc bestraft werden", erklärt Iannone noch kurz vor der Urteilsbekanntgabe auf Nachfrage von Motorsport-Magazin.com.

"Wenn du langsam fährst, musst du die Ideallinie verlassen. Er hat das nicht gemacht. Ich musste wegen ihm in Kurve neun früher bremsen und habe auch in und nach der Kurve noch Zeit verloren. Das waren mindestens drei oder vier Zehntelsekunden. Ohne dieses Problem mit Marc, wäre ich also sicher in die erste Reihe gekommen."

Textquelle: © LAOLA1.at

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