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Jorge Martin mit Rekord zur Spielberg-Pole

Jorge Martin brennt einen neuen Rekord in den Asphalt am Red Bull Ring.

Jorge Martin mit Rekord zur Spielberg-Pole Foto: © GEPA

Jorge Martin nimmt das erste von zwei MotoGP-Rennen in Spielberg von der Pole Position aus in Angriff!

Der Spanier in Diensten von Pramac Racing umrundet den Red Bull Ring in 1:22.994 Minuten - das ist neuer Rekord auf der Strecke in der Steiermark. Für Martin ist es die zweite Pole Position in seiner noch jungen MotoGP-Karriere. 

Ducati-Pilot Francesco Bagnaia belegt Rang zwei, WM-Leader Fabio Quartararo verliert seine schnellste Runde und muss sich mit Platz drei begnügen.

Quartararo hätte Martin die Pole fast noch weggeschnappt, seine 1:22,958 kurz vor Schluss werden aber wegen Verletzung der Track Limits gestrichen. Martin ist damit der erste und bisher einzige MotoGP-Pilot in Spielberg mit einer Rundenzeit unter 1:23 Minuten. Bis Samstag hatte Marc Marquez mit seiner Pole-Zeit von 2019 von 1:23,027 Min. den Streckenrekord gehalten. Spielberg festigt mit einem Rundenschnitt von 187,3 km/h die Position als schnellste MotoGP-Strecke der Welt.

Die zweite Startreihe bilden Jack Miller, Joan Mir und Johann Zarco. Dahinter folgen Aleix Espargaro, Marc Marquez und Maverick Vinales. 

Bester KTM-Pilot ist Miguel Oliveira auf Rang zwölf, Wild-Card-Fahrer Dani Pedrosa landet auf Platz 14 und Brad Binder auf 16. 

Für KTM läuft es nicht rund

Ducati ist nun einmal mehr großer Favorit auf dem Red Bull Ring. Für KTM lief es diesmal hingegen von Beginn an nicht optimal, nachdem Top-Fahrer Miguel Oliveira am Freitag gleich im ersten Training bei einem Highsider schwer auf die rechte Hand gestürzt war. "Es gibt viele blöde Stellen, aber das rechte Handgelenk ist die mit Abstand blödeste", sagte KTM-Pressemann Sebastian Kuhn.

Oliveira war am Freitag an der Strecke geröntgt und dann später in Graz auch noch einer MRI-Untersuchung unterzogen worden. Knochenbruch liegt keiner vor. Aber ein Bluterguss am Knochen sowie Wasser im Gelenk sorgten für ordentlich Schmerzen in der stark belasteten Gas- und Bremshand. Oliveiras Hand wurde getaped und gekühlt, der Fahrer selbst kam dank Schmerzmittel und zusammengebissener Zähne halbwegs über den Tag.

Trotz der Probleme schaffte der 28-jährige Vorjahressieger als Zweiter des Q1 den Aufstieg ins Pole-Qualifying, wo er letztlich nur wenige Runden fuhr und als Zwölfter trotzdem bester KTM-Fahrer war. Der seit einigen Jahren in Wien lebende Oliveira hatte im Vorjahr die Ducati-Siegesserie beendet, startet diesmal aber nur aus der vierten Reihe.

Moto3: Erste Pole für Öncu

In der Moto3-Klasse sicherte sich der Türke Denis Öncu (KTM) vor Sergio Garcia (GasGas) und Romano Fenati (Husqvarna) erstmals eine Pole, die erste Startreihe wird damit von Fahrern aller drei Marken des KTM-Konzerns gebildet.

Der Österreicher Maximilian Kofler ist trotz seiner drei Rennen dauernden Pause wegen einer Rückenverletzung beim Comeback schneller als sein japanischer Teamkollege Kaito Toba und startet mit seiner KTM als 27. aus der achten Reihe.

"Bitter ist, dass ich Q2 um nur vier Zehntel verpasst habe", sagt Kofler. "Grundsätzlich passt der Speed aber und nach der langen Pause kann ich voll mithalten und bin daher für das Rennen auch sehr optimistisch", erklärt der 20-jährige Oberösterreicher.

Fernandez steigt in die MotoGP auf

In der Moto2 geht Pole an WM-Leader Remy Gardner. Der Sohn von Motorrad-Legende Wayne Gardner wird 2022 zusammen mit Raul Fernandez das Duo im Tech3-MotoGP-Team von KTM bilden. Die Promotion des Spaniers wurde am Samstag in Spielberg bekannt gegeben, Gardner stand schon länger als Aufsteiger in die Zweirad-Königsklasse fest. Für Danilo Petrucci und Iker Lecuona ist damit nächstes Jahr kein Platz mehr bei Tech3.

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