Le Mans: LMP1 ab 2020 Geschichte

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Am Rande des 24-Stunden-Rennens von Le Mans sind am Freitag einschneidende Änderungen im Reglement ab 2020 präsentiert worden.

In der Königsklasse von Le Mans ist die LMP1-Klasse ab 2020 Geschichte, sie wird von deutlich kostengünstigeren Hypercars bzw. GT-Prototypen abgelöst. Eine konkurrenzfähige Teilnahme in der höchsten Kategorie von Le Mans soll ab 2020 zu einem Viertel der aktuellen Kosten möglich sein, teilen der Veranstalter ACO und die FIA mit.

Das neue Reglement soll offiziell im November verabschiedet werden und vorerst bis 2024 gelten.

Die neuen Fahrzeuge sollen mit einem Hybridsystem und einem KERS an der Vorderachse ausgestattet sein. Jeder Hersteller darf sein eigenes System entwickeln, muss dieses aber zu einem noch festzulegenden Preis auch allen anderen Teams, die in der WEC antreten, zur Verfügung stellen.

"Die Regeln für 2020 bis 2024 sind für Wettbewerber sowohl technisch interessant als auch nachhaltig, wobei die kontrollierten Budgets ein Schlüsselfaktor sind. Wir sind zuversichtlich, dass wir eine wachsende Zahl von Weltklasse-Herstellern und internationalen Teams in der WEC begrüßen werden und dass alle Voraussetzungen dafür gegeben sind, dass sie auf höchstem Niveau an den Start gehen können", sagt WEC-Chef Gerard Neveu.

Textquelle: © LAOLA1.at

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