24 h von Le Mans: Drama und Sieg für Toyota

24 h von Le Mans: Drama und Sieg für Toyota Foto: © getty
 

Doppelsieg für Favorit Toyota bei den 24 Stunden von Le Mans!

Der Toyota mit der Nummer 8 (Buemi, Nakajima, Alonso) gewinnt vor dem aus der Pole Position gestarteten Toyota Nummer 7 (Conway/Kobayashi/Lopez).

Dabei sieht lange Zeit das Auto mit der Nummer 7 wie der sichere Sieger aus, ehe der Führende Lopez rund eine Stunde vor Ende mit einem Reifenschaden immer langsamer wird. Der Weg an die Box ist lange, der Toyota mit der Nummer 8 übernimmt daraufhin die Führung und fährt den Sieg souverän ins Ziel.

Alonso beim Abschied als Nutznießer

Ex-Formel-1-Pilot Fernando Alonso jubelt bei seinem Langstrecken-Abschied an der Seite von Sebastien Buemi und Kazuki Nakajima über seinen 2. Le-Mans-Sieg in Folge. Mit dem Triumph krönt sich das Trio auch zum WEC-Champion 2018/19.

Der 37-Jährige fühlte sich am Sonntag als Nutznießer: "Ich denke, das andere Auto war über 24 Stunden schneller", sagte Alonso: "Vielleicht verdienen wir den Sieg heute nicht, aber wie nehmen es an und bekommen die Trophäe. Es fühlt sich großartig an."

Die "Triple Crown" des Motorsports wird der Ex-Formel-1-Weltmeister in jedem Fall auch heuer verpassen, da er im Frühjahr in der Qualifikation für das Indy 500 scheiterte. Ein Sieg beim IndyCar-Klassiker in den USA fehlt Alonso noch auf seiner Liste, nachdem er neben Le Mans auch schon das Formel-1-Spektakel in Monaco gewonnen hat.

Toyota (TS050 Hybrid) war bei der 87. Auflage erneut das einzige Werksteam. Die Japaner fuhren in der wichtigsten Prototypen-Klasse LMP1 nur gegen Privatteams.

Lietz am Podest

In der GT-Profiklasse wird der Österreicher Richard Lietz (Porsche) wie im Vorjahr Zweiter. Auf Klassen-Sieger AF Corse/Ferrari fehlten knapp 49 Sekunden. DTM-Titelaspirant Philipp Eng, zuvor in der GTE Pro nur hinterher gefahren, rollte mit seinem BMW zwei Stunden vor dem Ende wegen eines technischen Defekts aus.

In der Prototypen-Klasse LMP2 landete das Ligier-Auto des Österreichers Rene Binder auf Platz acht (Gesamt-13.). Für Mathias Lauda (Aston Martin) endete der Wettkampf in der GTE-Amateur-Klasse nach bereits nach 87 Runden vorzeitig. Der 20-jährige Debütant Thomas Preining (Gulf Racing Porsche) wurde in diesem 16 Teilnehmer umfassenden Feld Neunter.

Bei der diesjährigen Ausgabe waren 62 Autos am Start (Rekord), darunter erstmals eine Frauen-Crew. Die in der GTE Am startende Kessel-Racing-Trio landete unter 49. klassierten Boliden auf Rang 48. Laut Veranstalterinfos besuchten insgesamt 252.500 Menschen das Rennen.

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