"Wie konnte unsere Strategie so enden?"
Der Wiener war von der Stärke Ferraris nicht überrascht, auch Hamilton haderte mehr mit den eigenen Problemen: "Mir war nicht ganz klar, wie unsere Strategie so enden konnte. Klar hätte ich dieses Rennen gerne gewonnen, aber mehr war einfach nicht drin. Immerhin konnten wir den Fans guten Sport zeigen."
Wolff erklärt, man habe mit der Zweistopp-Strategie bei Hamilton eine Siegvariante versucht, "aber es hat nichts genutzt".
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Hamilton hat am Ende noch alles versucht, um zumindest Verstappen zu überholen, aber es hat nicht gereicht: "Zum Schluss des Rennens konnte ich aufholen, aber der Abstand war letztlich zu groß. Und es ist das eine, auf einen Gegner aufzuholen, es ist etwas anderes, einen Angriff zu wagen."
Wolff lässt sich bei WM-Party nicht stressen
Dramatisch ist Platz drei für Hamilton freilich nicht. Nächste Woche in Mexiko reicht ihm schon unabhängig vom Resultat Vettels ein siebenter Platz, um die Titel-Party steigen lassen zu können.
Wolff sieht die verschobene Feier gelassen: "Da braucht man sich nicht stressen, sondern einfach weiter gute Leistungen bringen. Das haben wir heute nicht gemacht, also müssen wir in Mexiko besser sein."