Vettel sauer: "Hamilton ließ mir keinen Platz"

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Der Grand Prix von Italien 2018 erlebte bereits nach wenigen Metern eine vorentscheidende Szene im Hinblick auf das WM-Duell.

Beim Anfahren auf die zweite Schikane bremste sich Lewis Hamilton außen neben Sebastian Vettel ein, woraufhin dieser in den Mercedes fuhr und sich dabei drehte.

Vettel fiel daraufhin weit zurück, konnte sich aber im weiteren Verlauf des Rennens zurückkämpfen und belegte am Ende Platz vier.

Strafe gab es nach dieser Aktion für keinen der beiden Piloten, Vettel hat aber eine klare Meinung dazu: "Er hat mir keinen Platz gelassen. Ich hatte keine andere Möglichkeit, als ihn zu touchieren."

Hamilton verteidigt sich: "Vermutlich hat er sich verbremst"

"Ich wollte es noch vermeiden, doch das gelang mir nicht. Leider war ich derjenige, den es gedreht hat. Dann stand ich verkehrt zur Fahrtrichtung und es sah auf einmal nicht mehr so rosig aus. Dann bin ich ein gutes Rennen gefahren und habe noch viele Punkte geholt. Es hätte schlimmer kommen können", so Vettel weiter.

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Hamilton wiederum verteidigt sich: "Es hat mich überrascht, dass Seb nicht außen neben Kimi zog. Denn das war meine Chance. Ich zog außen daneben und stellte sicher, dass ich weit genug außen war. Ich denke, es war genug Platz. Vermutlich hat er sich verbremst."

Auch der Bolide des Briten trug Schaden davon: "Wir berührten uns kurz, wobei mein Auto leicht beschädigt wurde, aber ich konnte weiterfahren. Das Heck war danach nervös, aber es ging. Schwierig, aber nicht unmöglich."

Pfiffe haben Hamilton angestachelt

Ausgerechnet Hamiltons früherer Teamkollege und WM-Rivale Nico Rosberg springt dem regierenden Weltmeister nach der Aktion zur Seite: "Die Schuld liegt einhundertprozentig bei Sebastian. Hamilton ließ ihm genug Platz."

Dem Briten wird es am Ende egal sein. Er hat am Ende seine Führung in der WM ausgebaut und liegt nun 30 Punkte vor Vettel. Da tun auch die lautstarken Buhrufe der Tifosi nicht weh.

"Ferrari hat uns einen tollen Kampf geliefert. Ich spürte von den Fans hier viel Negativität, das hat mich erst recht angestachelt, denn ich pflege Negatives in positive Energie umzusetzen. Ich sah in der Menge auch viele Union Jacks, die haben mich beflügelt."

Textquelle: © LAOLA1.at

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