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Vettel-Bestzeit auch am zweiten Testtag

LAOLA1 Foto: ©

Auch die zweite Bestzeit bei den Formel-1-Testfahren in Barcelona geht an Ferrari.

Sebastian Vettel dreht auf den neuen Ultrasoft-Reifen in 1:22,810 Minuten (126 Runden) abermals die schnellste Runde. Zweitschnellster ist Daniel Ricciardo im Red Bull mit 0,715 Sekunden Rückstand (112 Runden).

Dritter wird Force-India-Pilot Sergio Perez (+0,840 Sekunden/101 Runden). Mercedes spult erneut die meisten Runden ab, Rosberg fährt bei seinem ersten Einsatz 172 Umläufe und wird Vierter (+2,057 Sekunden).

RangFahrerTeamZeitRundenReifen
1Sebastian VettelFerrari1:22,810126Ultrasoft
2Daniel RicciardoRed Bull Racing+0,715112Ultrasoft
3Sergio PerezForce India+0,840101Supersoft
4Nico RosbergMercedes+2,057172Medium
5Marcus EricssonSauber+2,427108Soft
6Esteban GutierrezHaas+2,71479Soft
7Valtteri BottasWilliams+2,838134Soft
8Pascal WehrleinManor+3,11571Soft
9Fernando AlonsoMcLaren+3,272119Soft
10Jolyon PalmerRenault+3,37942Soft
11Max VerstappenToro Rosso+3,729121Medium

Zeitenjagd und Longruns 

Ferrari, Red Bull, Mercedes, Williams, McLaren und Toro Rosso spulen am zweiten Testtag mehr als 100 Runden ab. Den Longruns am Nachmittag war eine Zeitenjagd am Vormittag vorausgegangen.

Die Session war geprägt vom Dreikampf zwischen Vettel, Rosberg und Ricciardo, die eine Bestzeit nach der anderen hinlegten. Am Ende hatte der Ferrari-Pilot am Vormittag die Nase vorne, er war mehr als 0,7 Sekunden schneller als sein früherer Red-Bull-Teamkollege Daniel Ricciardo. Vizeweltmeister Rosberg wurde an seinem ersten Testtag Dritter.

Zwei Rote Flaggen 

Weniger fleißig war Renault mit nur 42 Runden, die Franzosen mussten den den zweiten Tag in Barcelona jedoch unfreiwillig früh beenden. Der Renault von Jolyon Palmer war zwischen Kurve zwei und drei stehen geblieben, schuld war ein Defekt am Motor. "42 Runden sind besser als 37 Runden", twitterte Palmer. "Immerhin geht es in die richtige Richtung."

Das erste Mal wurde die Rote Flagge geschwenkt, als Max Verstappen im letzten Sektor stehen blieb. Sein Toro Rosso musste abgeschleppt werden, der Niederländer konnte aber weiterfahren.

McLaren legt weiter zu 

Wie am Tag zuvor liefert McLaren erneut eine starke Leistung ab. Fernando Alonso spulte insgesamt 119 Runden ab und ist damit fünftfleißigster Fahrer. McLaren hat damit nach dem zweiten Testtag schon mehr Kilometer zurückgelegt als nach fünf Testtagen 2015 zusammen.

Der Frust von Honda über die desaströse abgelaufene Saison entlud sich erst mit Verspätung. Der bisherige Motorenchef Yasuhisa Arai musste am Dienstag offiziell seinen Platz für Yusuke Hasegawa räumen. Arai, der Berater bleiben darf, hatte die Rückkehr von Honda als Motorenlieferant zur Saison 2015 als Projektleiter begleitet.

TeamMontagDienstagMittwochDonnerstag
MercedesHamiltonRosbergHamiltonRosberg
FerrariVettelVettelRäikkönenRäikkönen
WilliamsBottasBottasMassaMassa
Red BullRicciardoRicciardoKvyatKvyat
Force IndiaCelisPerezPerez (VM), Hülkenberg (NM)Hülkenberg
RenaultPalmerPalmerMagnussenMagnussen
Toro RossoSainzVerstappenSainzVerstappen
SauberEricssonEricssonNasrNasr
McLarenButtonAlonsoButtonAlonso
ManorWehrleinWehrleinHaryantoHaryanto
HaasGrosjeanGutierrezGrosjeanGutierrez

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