Trotz Pole in Monza: Aus für Räikkönen fix?

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Ausgerechnet kurz vor dem Grand Prix von Italien (JETZT im LIVE-Ticker), bei dem Kimi Räikkönen von der Pole Position losfuhr, ist offenbar eine Fahrer-Entscheidung bei Ferrari gefallen - und zwar gegen den Finnen.

Laut Berichten von "Auto Motor und Sport" bzw. "Autobild" wird im kommenden Jahr Charles Leclerc mit Sebastian Vettel ein Team bilden. Das habe Ferrari-Präsident John Elkann am Samstagabend so entschieden.

Die Scuderia will damit den letzten Willen des kürzlich verstorbenen Präsidenten Sergio Marchionne respektieren, der unbedingt den Junior Leclerc aufsteigen lassen wollte.

Man will es sich nicht mit Todt verscherzen

Außerdem will es sich Ferrari nicht mit FIA-Präsident Jean Todt verscherzen, dessen Sohn Nicolas der Manager von Leclerc ist. Obwohl sowohl Vettel als auch Teamchef Maurizio Arrivabene sich für Räikkönen stark gemacht hatten, setzen sich andere Kräfte bei Ferrari durch.

Selbst auf die Bekanntgabe seiner Zukunft angesprochen, meinte der Finne: "Ich weiß es nicht. Irgendwann wird es soweit sein. Wahrscheinlich kannst du alles erwarten. Das habe ich im Verlauf der letzten Jahre gelernt."

Leclerc sagte hoffnungsvoll: "Im Moment warte ich noch auf eine Information und hoffentlich bin ich bald in der Lage, etwas zu sagen." Möglicherweise wird der Wechsel nach dem Rennen in Italien offiziell. Ferraris Traumszenario wäre, so heißt es, wenn Räikkönen siegt und von sich aus zurücktritt.


Textquelle: © LAOLA1.at

Formel 1: Vettel nach Räikkönen-Pole in Monza sauer

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