Extraordinary scenes at Monza as Pierre Gasly takes pole! 🤯#F1 #ItalianGP @AlpineF1Team pic.twitter.com/0iFd76Kb8T
— Formula 1 (@F1) September 5, 2026
Sechs Jahre nach Premierensieg: Gasly in Monza auf Pole
Just an jenem Ort, an dem Pierre Gasly 2020 seinen Premierensieg gefeiert hat, startet der Alpine-Pilot von Startplatz eins ins Rennen.
Es ist die dicke Überraschung des Qualifyings von Monza.
Ausgerechnet im "Temple of Speed", wo Pierre Gasly 2020 auf Alpha Tauri seinen ersten und bisher einzigen Sieg gefeiert hat, holt der Alpine-Pilot seine Premieren-Pole.
"Das ist unglaublich! Ich mag diese Strecke", funkt der Franzose nach Session-Ende überglücklich an die Box. George Russell ist im Interview danach fast sprachlos: "Wow", staunt der Mercedes-Fahrer, der hauchdünn an P1 vorbeigeschrammt ist (+0,060).
Der Brite ist als großer Favorit in die Quali gegangen. Teamkollege Andrea Kimi Antonelli, der Siebenter wird, startet aufgrund eines Motorenwechsels nur aus der letzten Startreihe.
Gasly bereits in Q1 und Q2 stark
Aus dem Nichts kommt die Pole Position Gaslys allerdings nicht: Der 30-Jährige ist bereits in Q1 voran gewesen und im zweiten Segment auf Rang vier gelandet.
Dabei hat das Wochenende in Italien gar nicht gut für ihn begonnen: Am Freitag hat der Franzose sein Podium von Monaco am Grünen Tisch verloren (alle Infos >>>).
Enttäuschend ist das Qualifying letztendlich für Lando Norris gelaufen. Der McLaren-Fahrer, der die beiden Rennen in Budapest und Zandvoort für sich entschieden hat, wird nur Neunter (+0,470).
Oscar Piastri (+0,180) hat sich beim letzten Versuch in Kurve eins verbremst und seinem Teamkollege so keinen Windschatten spenden können. Nach dem Qualifying kassiert der Australier eine Startplatzstrafe, weil er Liam Lawson in Q2 in die Quere gekommen ist. Damit startet Piastri nur von Rang sechs.
Hamilton entgeht Blamage in Q2 hauchdünn
Etwas hinter den Erwartungen geblieben sind außerdem die beiden Ferraris beim Heim-Grand-Prix: Nach guten Ergebnissen in den Freien Trainings werden Charles Leclerc (+0,218) und Lewis Hamilton (+0,225) nur Vierter und Fünfter, nehmen das Rennen damit aber von Rang drei und vier aus in Angriff.
Dabei können die Scuderia-Fahrer von Glück reden, es überhaupt ins Q3 geschafft zu haben. Hamilton ist im zweiten Segment nur eine Tausendstel-Sekunde schneller als Gabriel Bortoleto. Leclerc ist dabei selbst nur 0,007 Sekunden schneller als sein Teamkollege.
Vorjahressieger Max Verstappen startet nach der Piastri-Strafe von Platz fünf (+0,284). Enttäuschend verlaufen ist das Qualifying hingegen für den zweiten Red-Bull-Piloten: Liam Lawson, der den verletzten Isack Hadjar auch in Monza vertritt, wird nur 14.