Räikkönen zurück zu Sauber? Das sagt der Teamchef

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Am Transfermarkt der Formel 1 klären sich langsam die Fronten.

Bei einer Top-Personalie spielt auch Sauber mit - in doppeltem Sinne. Einerseits ist der aktuelle Sauber-Pilot Charles Leclerc erster Anwärter auf das zweite Ferrari-Cockpit.

Andererseits wird Kimi Räikkönen mit seinem ehemaligen Team in Verbindung gebracht.

Dass das Sauber-Team nach zwei harten Jahren im Hinterfeld der Formel 1 nun wieder attraktiv geworden ist, freut Teamchef Frederic Vasseur: "Es ist ein gutes Gefühl."

"Habe die Nummern des kompletten Fahrerfelds"

Die Fahrer sieht er als Eckpfeiler der Performance: "Da ist es für uns natürlich wichtig, dass wir auf dem Fahrermarkt eine Rolle spielen und nicht als Letzte auf die Entscheidung der anderen warten."

Vasseur sieht sein Team am Fahrermarkt "direkt hinter der Spitze. Wir werden so bald wie möglich eine Entscheidung treffen. Das ist ein gutes Gefühl und die Telefonnummern der Fahrer habe ich ohnehin."

Auf die Frage, ob er denn die Nummer von Räikkönen auch habe, antwortet Vasseur: "Ich habe die Nummern des kompletten Fahrerfelds."

Interessen von Ferrari

Dass sich Sauber bei der Fahrerwahl auch wieder an Nicht-Pay-Drivern orientieren kann, liegt am Einstieg von Alfa Romeo als Sponsor.

Das sorgt allerdings für gewisse Einschränkungen, die Vasseur auch anspricht: "Das Wichtigste ist, dass wir bei der Auswahl der Fahrer auf einer Wellenlänge liegen."

Mit dem "Wir" sind Motorenlieferant Ferrari und Sponsor Alfa Romeo - beide Teil des FIAT-Konzerns - gemeint. Somit schwirrt auch der Name Antonio Giovinazzi, aktuell Ersatzfahrer bei Ferrari, in Hinwil herum. "Es ist ein gutes Gefühl, dass Antonio mitspielen möchte. Darauf können wir stolz sein und natürlich wird er auf der Liste stehen."

Jugend oder großer Name?

Somit stellt sich die Frage ob Jugend oder doch der große Name Räikkönen zum Zug kommt?

"Wenn man einen Weltmeister bekommen kann, ist das immer besser als jemanden, der nichts gewonnen hat", meint Vasseur dazu. Aber: "Mir geht es um die Performance. Das Wichtigste ist, für das kommende Jahr und die Zukunft die bestmögliche Fahrerpaarung zu haben."

Textquelle: © LAOLA1.at

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