Mercedes nimmt die Verantwortung auf sich
Mercedes' Chef-Ingenieur Andrew Shovlin betonte, man habe schon im Moment des Geschehens gewusst, dass die Regelhüter Hamiltons eigenwillige Platzwahl für die Startübungen nicht goutieren würden. Über Funk fragte Hamilton nach, ob er weiter vorne mit den Probestarts beginnen könne. Von seiner Crew bekam er das Okay dafür.
"Wir haben nicht ganz realisiert, wie viel weiter nach vorne er wollte", sagte Shovlin. "Wir haben den ersten Start nicht gesehen. Als wir den zweiten gesehen haben, haben wir schon gewusst, die werden das nicht mögen."
Die Mercedes-Mannschaft habe gedacht, Hamilton würde sich etwas näher innerhalb der erlaubten Zone positionieren, so dass die Rennleitung keine klare Strafe aussprechen kann. "Aber als wir die Position des Autos gesehen haben, war es keine große Überraschung, dass sie das nicht gutgeheißen haben."
Das Team übernahm demzufolge die Verantwortung und muss deshalb 25.000 Euro Strafe zahlen. Hamilton blieb von zusätzlichen Strafpunkten in seiner Sünderkartei nach dem Mercedes-Protest verschont. Mit acht Zählern führt er aber auch diese Statistik an und hat vorerst nur wenig Raum für weitere Regelbrüche.