Hamilton wittert wegen Strafen Ungerechtigkeit

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Vermutlich hätte Lewis Hamilton den Rekord von Michael Schumacher mit seinem 91. Erfolg beim Grand Prix von Russland in Sotschi eingestellt. Mit zwei Startproben an einer unerlaubten Stelle beraubte sich der Brite dieser Chance aber schon vor Rennbeginn selbst, denn das Ergebnis waren zwei Fünf-Sekunden-Strafen, die ihm als Dritten letztlich auf den Sieg fehlten (HIER nachlesen>>>).

Wirklich mit den Gegebenheiten abfinden wollte sich der Mercedes-Star nicht. "Sie versuchen, mich zu stoppen, oder nicht?", fragt der Brite bei "Sky".

"Ich muss mir einmal genau anschauen, wie die Regeln sind und was genau ich falsch gemacht habe", kündigt Hamilton an. "Ich bin mir ziemlich sicher, niemand hat für so etwas Lächerliches schon einmal zwei Fünf-Sekunden-Strafen bekommen", meint er.

"Ich habe niemanden gefährdet. Ich habe das im Lauf der Jahre auf einer Million Strecken gemacht und nie war etwas", verschafft sich der Sechsfach-Champion Luft.

Die vermeintliche Ungleichbehandlung sieht er in der Vormachtstellung begründet, die Mercedes sportlich genießt: "Ich denke nicht, dass es speziell mit mir zu tun hat. Wann immer ein Team sehr weit vorne ist, unterliegen sie sehr vielen prüfenden Blicken. Alles an unserem Auto wird dreimal gechekt. Es fühlt sich an, als würden wir bergauf kämpfen, aber es ist okay. Ich habe schon früher Widrigkeiten ins Auge geblickt."

Hamilton entgeht weiterer Bestrafung

Die Stewards bestraften Hamilton ursprünglich außerdem mit zwei weiteren Punkten in seinem Strafkonto, wodurch er bereits bei zehn gehalten hätte. Bei zwölf Punkten droht eine Sperre für ein Rennen. Auf die Frage, ob das überzogen sei, antwortet er: "Natürlich. Aber das ist zu erwarten."

Diese Strafpunkte wurden aber gestrichen, weil Mercedes nachweisen konnte, dass Hamilton vom Team angewiesen worden sei, die Probestarts an der falschen Stelle zu absolvieren. Stattdessen muss Mercedes eine Strafe von 25.000 Euro zahlen.

"Die Regeln für die Übungsstarts lassen ein bisschen Raum für Interpretationen", sagt Teamchef Toto Wolff.

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Textquelle: © APA/LAOLA1.at

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