Die Formel 1 will nach Afrika

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Nach der Nachricht über das Comeback von Zandvoort in der Formel 1 könnten weitere neue Rennen in den Kalender Einzug finden.

Laut Liberty Media haben Marokko mit einem Straßenrennen in Marrakesch sowie Kyalami in Südafrika großes Interesse. Ruanda und Nigeria wollen in ihren Ländern Fan-Festivals austragen.

"Es ist ein Markt, in dem wir gerne fahren würden", erklärt Marketingchef Sean Bratches am Donnerstag in London. Wie Zandvoort haben auch Marokko und Südafrika schon GP-Rennen ausgetragen. Nämlich in Casablanca 1958 bzw. in East London in den 1960ern sowie 20 Mal in Kyalami zwischen 1967 und 1993.

"Wir fahren derzeit auf fünf Kontinenten, aber nicht in Afrika", so Bratches. "Das ist uns wirklich wichtig." Die vollelektrische Formel E fährt bereits in Marrakesch.

Wackelkandidaten für 2020

2020 stehen mit Zandvoort und dem Debüt von Vietnam bereits zwei neue Rennen im Formel-1-Kalender. Die Verträge von Mexiko, Spanien, Deutschland und Großbritannien laufen hingegen aus, vor allem für die ersten drei ist die Zukunft ungewiss. "Wir glauben an einen Kalender mit 21 Rennen, mehr eher nicht", betont Bratches. Der siebenjährige Vertrag mit Österreich (Red Bull Ring in Spielberg) endet bekanntlich 2020.

Auch ein zweiter US-Grand-Prix neben Austin ist mit Miami weiterhin im Gespräch. Bratches: "Idealerweise tragen wir Rennen im Zentrum von Miami oder Las Vegas aus. Das sind die zwei Städte in den USA, die am besten zu unserer Marke und unseren Ansprüchen passen."

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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