Hamilton hegt schon langfristige Pläne

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Der Mercedes-Vertrag von Lewis Hamilton läuft erst Ende 2018 aus, der Brite macht sich dennoch schon Gedanken um seine langfristige Formel-1-Zukunft.

Geht es nach dem Briten, soll diese trotzdem auch darüber hinaus bei den Silberpfeilen liegen. "Ich pakne, mit dem Team zu verlängern", gibt der 32-Jährige vor dem Grand Prix von Italien in Monza zu.

Nachsatz: "Es gibt keine Eile, wir haben noch ein weiteres Jahr, also genug Zeit", so der Vizeweltmeister, der seit 2013 für die Deutschen fährt.

Auch davor trug sein Auto einen Stern, allerdings bei McLaren-Mercedes.

Fühlt sich wie zuhause an

Obwohl am Wochenende das Heimspiel der größten WM-Konkurrenten Ferrari ansteht, freut sich Hamilton auf dieses Rennen, welches darüber hinaus dem Mercedes vom Streckenprofil entgegenkommen sollte.

"Ich habe vor vielen Jahren gefühlt, dass ich im Hinterhof des Feindes bin. Aber ich würde sagen, in den letzten vier oder fünf Jahren wurde mir so ein warmer Empfang bereitet, dass ich mich jetzt jedes Mal zuhause fühle", betont Vizeweltmeister Hamilton, der schon dreimal (2012 im McLaren, 2014 und 2015 mit Mercedes) im Königlichen Park triumphierte.



Sieben Punkte liegt der Brite vor dem 13. Saisonlauf hinter Vettel, für den Monza ein "ganz besonderer Ort" mit "großartigen Erinnerungen" ist, feierte er doch dort vor neun Jahren in einem Toro Rosso bei Regen den allerersten Grand-Prix-Sieg seiner Karriere.

Vettel schmiert Tifosi Honig ums Maul

"All die Liebe und Leidenschaft, die wir bisher erhalten haben, wollen wir von unserer Seite zurückgeben", kündigt der Deutsche an.

Nach seinem zweiten Platz in Belgien rechnet Vettel für das Scuderia-Heimspiel auf dem Hochgeschwindigkeitskurs mit einer starken Vorstellung von Ferrari. "Die Form, die wir in Spa gezeigt haben, und das Tempo, das wir im Rennen gezeigt haben, war echt. Wir haben Fortschritte an allen Fronten gemacht", versichert der 30-Jährige, der seit dem ersten Saisonrennen an der WM-Spitze steht.

"Die Strecke liegt Mercedes. Die Vorstellung, die wir in der vergangenen Woche aber gezeigt haben, gibt uns Hoffnung", bekräftigt Vettel.

Anlässlich des 70. Geburtstags von Ferrari erzählt er natürlich auch von seiner Faszination für die Weltmarke. Sein Idol Michael Schumacher sei in dieser Hinsicht prägend gewesen. 2003 habe ihm der siebenfache Champion die Chance gegeben, erstmals die Ferrari-Garage zu besuchen.

"Es war magisch, die Jungs da arbeiten zu sehen", schwärmt Vettel, der nach eigener Aussage als Bub auch mit roten Spielzeugautos gespielt hat. "Jetzt bin ich da, wo ich hin wollte."


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