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NEWS
Das sind die Nachfolger von Michael Masi
Michael Masi ist Geschichte. Der umstrittene FIA-Renndirektor muss als letzte Konsequenz aus dem Formel-1-Finale 2021 seinen Posten räumen und wird künftig nicht mehr für die Rennleitung zuständig sein. Daneben setzt der Internationale Automobilverband weitere Maßnahmen um, die den Lehren aus Abu Dhabi entspringen (HIER nachlesen>>>).
An der Spitze der Renndirektion wird künftig nicht mehr ein Mann allein für die Entscheidungen zuständig sein. Masi bekommt mit dem Portugiesen Eduardo Freitas und dem Deutschen Niels Wittich gleich zwei direkte Nachfolger, die sich bei den 23 Rennen abwechseln werden.
Freitas kommt aus dem Langstreckensport. In den 2000er-Jahren leitete er zuerst die GT1-Weltmeisterschaft und die Tourenwagen-Europameisterschaft ETCC, ab 2012 wurde er Rennleiter in der World Endurance Championship WEC. Auch in den Le-Mans-Serien Europas (ELMS) und Asiens (AsLMS) war er in dieser Funktion tätig.
Wittich war bis Ende 2021 einige Jahre Rennleiter in der DTM und wechselte schon im Anschluss in die Formel 1, ursprünglich als Assistent für Masi. Auch in der Formel 2 und Formel 3 durfte er schon Rennen leiten.
Unterstützt wird das Duo von einem erfahrenen Mann: Michael "Herbie" Blash. Der Brite war von 1996 bis 2016 unter Charlie Whiting stellvertretender Renndirektor und wird eine Art permanenter Assistent.
Außerdem wird die Rennleitung an der Strecke durch eine Art "Motorsport-VAR" assistiert, der nicht am Veranstaltungsort sitzt und mit den Offiziellen im permanenten Kontakt steht.